Erstellt am 24. Juni 2015, 10:34

von Michael Heger

Mit Kompaktheit zum Meistertitel. Der SV Sigleß holte nur ein Jahr nach dem Abstieg aus der BVZ Burgenlandliga den Titel-steigt aber nicht auf.

Meister. Die Spieler des SV Sigleß feierten den Meistertitel nach dem letzten Spiel in Neutal ausgelassen, obwohl man schon damit rechnen musste, dass man nicht in die Burgenlandliga aufsteigen darf.  |  NOEN, Heiszi

Mit einem „standesgemäßen“ 7:0 in Neutal schloss der SV Sigleß die Rückrunde ab und musste dann auf das Ergebnis aus Neudörfl warten. Durch das 2:2 im Spitzenspiel zwischen Neudörfl und Bad Sauerbrunn überholte man Neudörfl noch im letzten Abdruck und sicherte sich mit dem um 13 Tore besseren Torverhältnis den Meistertitel. Nur ein Jahr nach dem bitteren Abstieg aus der BVZ Burgenlandliga ein wahrer Kraftakt des gesamten Vereins. Den Hauptgrund für den Titel sieht Meister-Coach Norbert Barisits in der Kompaktheit des Teams: „Wir haben in der Rückrunde nur drei Tore kassiert, zwei davon aus Elfmetern. Wir sind defensiv sehr gut gestanden.

Heimstärke als Erfolgsgarant

Obwohl die Barisits-Elf im Winter Top-Angreifer Frantisek Hecko an Draßburg verlor, schloss man die Saison mit den zweitmeisten Toren ab. Ein weiterer Grund für den Titel war die Heimstärke. Mit zwölf Siegen und drei Remis blieb man zuhause ungeschlagen und belegte Platz eins in dieser Wertung. Ausgerechnet der heimische Sportplatz verhinderte nun aber den Aufstieg (die BVZ berichtete). Aufgrund der fehlenden Platzbreite darf man nicht in der BVZ Burgenlandliga antreten.