Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Nächstes Ziel: Gold bei der U21-WM. Titelambitionen / Lorenz Petutschnig greift diese Woche bei der U21-Weltmeisterschaft in Kroatien nach dem Weltmeistertitel.

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Von Michael Weller

BEACHVOLLEYBALL / Nach seinem dritten Platz bei der U23-WM im polnischen Myslowice hat Lorenz Petutschnig bereits das nächste große Projekt vor Augen: Gemeinsam mit seinem Partner Tobias Winter will der ehemalige Bundesligist vom Volleyballclub Wiener Neu-stadt-Felixdorf den Weltmeistertitel in der Altersklasse U21 holen.

„Das Hauptziel ist zuerst einmal eine Medaille, doch eigentlich wollen wir das Turnier gewinnen“, zeigt sich Petutschnig selbstbewusst, „das ist zwar ein hochgestecktes Ziel, aber wir können es schaffen.“ Nach der U23-Bronze in der Vorwoche avancierten Petutschnig/Winter zu den Turnierfavoriten, gelten als heißeste Anwärter auf den Titel. „Wir kennen alle teilnehmenden Teams. Es werden sich fünf bis acht Mannschaften den Turniersieg ausmachen und wir haben schon gegen alle gewonnen“, so der Bad Sauerbrunner. Unmittelbar nach der U21-WM geht Petutschnig wieder mit seinem „Hauptpartner“ Thomas Kunert auf Tour.

Beim CEV Satellite in Lausanne/Schweiz wollen die Beiden wichtige Punkte für die Weltrangliste sammeln, um Ende Juli, Anfang August beim Saisonhöhepunkt in Klagenfurt aufschlagen zu können. „Das Turnier wird heuer als Europameisterschaft gewertet, da wollen wir natürlich unbedingt dabei sein“, so der 20-Jährige. Um in den Hauptbewerb zu kommen, benötigt Petutschnig zu allererst ein gutes Ergebnis bei der U21-Weltmeisterschaft. „Eine Medaille und ein Platz unter den ersten Fünf in Lausanne sollte genügen, damit wir fix dabei sind. Sollte das dann immer noch nicht reichen, haben wir aber noch immer die Chance auf eine Wildcard vom Veranstalter.“

Viel vor. Lorenz Petutschnig und Thomas Kunert (v.l.) wollen in Klagenfurt in den Hauptbewerb. Entweder aus eigener Kraft oder mit einer Wildcard vom Veranstalter.

Kunert