Erstellt am 25. Juni 2014, 08:47

von Hannes Bürger

Neues Trainer-Duo für den Klassenerhalt. BVZ Burgenlandliga / Franz „Peggy“ Fleck wird nach drei erfolgreichen Jahren mit Forchtenstein vom Gespann Schranz-Horvath beerbt.

Abgang: Franz »Peggy«Fleck ist nicht mehr Trainer des SV Forchtenstein. Foto: WA  |  NOEN, WA
Paukenschlag in Forchtenstein: Nach dem Herzschlagfinale am letzten Spieltag und dem geschafften Klassenerhalt, trennte man sich nun vom bisherigen Coach Franz „Peggy“ Fleck: „Wir haben nichts gegen Franz Fleck, aber wir wollen Umstrukturierungen im Team einleiten und auch mehr Spieler aus Forchtenstein einsetzen“, betonte SVF-Obmann Rudolf Vasik.

Eine Zielsetzung gibt es auch schon für die neue Saison: „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und eventuell auch einen Cup-Startplatz holen. Am besten wäre ein einstelliger Rang zum Schluss.“

„Ich werde jetzt eine kleine Pause einlegen“ 

Für Fleck selbst kam die Trennung unerwartet: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es überraschend gekommen. Sportlich kann man mir mit dem Klassenerhalt nichts vorwerfen. Aber das ist Teil des Jobs.“

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In den nächsten Wochen und Monaten wird sich Fleck eine Auszeit nehmen: „Ich kann sagen, dass ich jetzt einmal drei bis fünf Monate Pause machen werde. Zu diesem Zeitpunkt der Saison findet man schwer einen Trainerposten, weil bereits mit der Vorbereitung begonnen wird.“

Zukünftige Angebote als Trainer müssen aber nicht gezwungenermaßen aus der BVZ Burgenlandliga kommen: „Wenn die Rahmenbedingungen passen, kann ich mir auch vorstellen, weiter unten tätig zu sein.“

Neues Duo: „Vier Augen sehen mehr als zwei“

Das neue Trainer-Paar steht auch schon fest: „Vereinslegende“ – wie ihn Obmann Vasik nennt – Michael Schranz und Robert Horvath übernehmen den Job in der Coaching-Zone: „Wir sind praktisch gleichgestellt und werden gemeinsam die Mannschaft trainieren und auch zusammen aufstellen. So habe ich das auch in Draßburg mit Christian Rotpuller gemacht. In dieser Liga ist ein Trainer zu wenig – vier Augen sehen einfach mehr als zwei“, so Robert Horvath.

Für den Mattersburger, der auch Angebote von 2.-Liga-Aufsteiger Wiesen und Sankt Georgen hatte, ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: „Ich war ja schon von 2006 bis 2010 Co-Trainer. Im Endeffekt hat die gute Beziehung zu Forchtenstein den Ausschlag gegeben.“ Ebenfalls mit im Betreuerstab ist Kapitän Peter Strodl, der aber aktiv am Feld bleiben soll.