Erstellt am 05. März 2014, 10:44

„Nichts ist unmöglich“. Der Trainer des fünftplatzierten SC Neudörfl, Wolfgang „Willi“ Hatzl, sprach zum Rückrundenauftakt über die Vorbereitung, Neuzugänge und Titelambitionen.

Optimistisch. Willi Hatzl will mit Neudörfl in der Rückrunde noch hoch hinaus. Foto: Hauke  |  NOEN, Hauke
Von Dominik Schneidhofer

Am Freitag geht die Hatzl-Elf wieder auf Punktejagd und hofft auf einen positiven Start in die Rückrunde beim Heimspiel gegen Lackenbach. Der gesamte Kader steht zur Verfügung und es herrscht großer Optimismus bei den Rot-Schwarzen.

BVZ: Wie beurteilen Sie die Vorbereitung Ihrer Mannschaft?
Willi Hatzl: Alle geben im Training Gas, das gefällt mir natürlich, und auch von Verletzungen sind wir zum Glück verschont geblieben. Die Testspielergebnisse waren eher durchwachsen, aber die Richtung stimmt auf alle Fälle.

Inwieweit spielen die Neuzugänge eine Rolle?
Ich kenne alle unsere Neuzugänge sehr gut, das ist natürlich ein großer Vorteil. Sie haben sich bereits gut in die Mannschaft integriert und sind menschlich, aber auch spielerisch eine große Bereicherung. Spieler wie Klemens Piribauer, Martin Holzer und Thomas Aulabauer können uns immer helfen. Besonders Holzer und Aulabauer haben darüber hinaus noch sehr viel Potenzial nach oben.

Macht sich wegen der Neuzugängen bereits Konkurrenzdruck breit?
Man merkt schon bei einigen Spielern, dass sie im Hinblick auf den Meisterschaftsauftakt ein wenig nervös werden. Wir haben einen großen Kader, bei dem 16 Spieler in Frage kommen, in der Startelf zu stehen.

Wie stark ist Auftaktgegner Lackenbach einzuschätzen?
Ich habe sie natürlich zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Schwarzenbach beobachtet. Eine gute Mannschaft, die sehr kompakt agiert. Drei Punkte sollten schon realistisch sein, aber im Fußball kann immer alles passieren.

Was erwarten Sie sich von der Rückrunde?
Vorne ist alles sehr knapp beisammen, fünf Punkte trennen uns vom Tabellenspitzenreiter FC Deutschkreutz. Unsere Konkurrenten haben sich sehr gut verstärkt, trotzdem wollen wir uns natürlich tabellarisch verbessern. Mit einem sehr guten Saisonverlauf und einem guten Saisonstart ist auch im Hinblick auf den Titel sicher nichts unmöglich.