Erstellt am 07. Mai 2014, 10:12

von Manuel Takacs

Noch keine Unruhe trotz „Negativserie“. Regionalliga Ost / Die SVM Amas holten aus vier Spielen nur einen Punkt. Noch beträgt der Vorsprung auf Rang zwölf fünf Zähler.

Mattersburgs Amateure-Trainer Heinz Griesmayer weiß natürlich, wie rasch sich das Blatt im Fußball zum Negativen wenden kann und verweist auf den dramatischen Abstieg der Profis im Vorjahr.  |  NOEN, WA
0:1 beim SV Oberwart, 0:4 gegen FAC Team für Wien, 1:2 beim Wiener Sportklub und 2:2 gegen Stegersbach bedeuten für die Mattersburg Akteure nur einen mageren Punkt aus den letzten vier Spielen.

Diese „Negativserie“ hat zur Folge, dass der Abstand auf Rang zwölf (derzeit Wiener Sportklub), der im Fall von Relegations-Niederlagen des Regionalliga-Meisters (derzeit FAC Team für Wien) gegen Austria Salzburg und des Tabellenneunten der Ersten Liga (derzeit Parndorf) gegen den LASK ein Abstiegsplatz wäre, nur noch fünf Zähler beträgt.

Bei noch vier ausstehenden Spielen darf man sich im Lager der grün-weißen Fohlen nicht in Sicherheit wiegen. Unruhe herrscht bei den Mattersburger Amateuren noch keine, den Klassenerhalt hat man jedoch noch nicht fix in der Tasche.

Gespräche mit den Spielern starten bald

Dieser Thematik ist sich auch Manager Raimund Bachhofer bewusst: „35 Punkte könnten am Ende zu wenig sein. Deshalb müssen wir schleunigst anschreiben.“ Auch Trainer Heinz Griesmayer fordert von seinen Spielern vollste Konzentration: „Aufgrund des letztjährigen plötzlichen Abstieges der Profis sind wir gebrannte Kinder und wissen, wie schnell sich das Blatt zum negativen Ausgang wenden kann. Wir werden unsere Punkte noch machen.“

Die Planungen bei den SVM Amas gehen auch ganz klar in Richtung Regionalliga Ost und laufen bereits.

„Wir planen während des ganzen Jahres, indem wir Spieler beobachten. Gespräche mit unseren Spielern und eventuellen Neuzugängen beginnen in nächster Zeit“, äußert sich Bachhofer und verrät bereits: „Es wird kleine Veränderungen geben. Diese werden sich aber im Rahmen halten. Genaueres kann ich jedoch noch nicht sagen. Wir beobachten unsere Spieler über zwei bis drei Jahre und sehen, wie sie sich entwickeln.“

Während der sportliche Verantwortliche über Namen noch nicht offiziell spricht, sind gewisse Veränderungen naheliegend. Philipp Steiner, im Winter von den Profis zu den Amateuren versetzt, erhält mit höchster Wahrscheinlichkeit keinen neuen Vertrag und dürfte den Klub verlassen. Offen ist auch die Zukunft von Offensivspieler Ronald Spuller. Der Vertrag mit dem ehemaligen Profi läuft aus.