Erstellt am 01. April 2015, 08:06

von Philipp Frank

Notarzt im Einsatz. Nach einer Verletzung des Ex-Mattersburg- und Forchtenstein-Spielers Nihat Güzel kam es zum Spielabbruch.

Nihat Güzel, ehemaliger SVM- und Forchtenstein-Spieler, aktuell beim SV St. Margarethen.  |  NOEN

Das Spielgeschehen rückte in der 62. Minute im Parndorfer Heidebodenstadion plötzlich in den Hintergrund. Wie schon auf BVZ online berichtet, krachten bei Parndorf 1b gegen St. Margarethen die beiden Gästespieler Matthias Grassl und Nihat Güzel unglücklich mit den Köpfen zusammen. Letzterer blieb regungslos auf dem Boden liegen. Nach einer Unterbrechung waren auch gleich der Notarzt und der Helikopter zur Stelle.

„Nihat reagierte zwar teilweise mit den Augen auf seinen Namen, war dann aber gleich wieder weg“, so Sankt Margarethens Günter Welz. Güzel sollte dann mit dem Hubschrauber ins AKH gebracht werden, wurde dann doch nach Eisenstadt geflogen. Diagnose: schwere Jochbeinprellung und Gehirnerschütterung. Am Sonntag durfte er aber schon wieder nach Hause. „Er wurde in häusliche Pflege entlassen“, zeigte sich auch Sankt Margarethen-Obmann Jochen Lehner erleichtert und fügte an: „Wichtig ist, dass er wieder völlig gesund wird. Es geht hier nur um Amateurfußball – das darf man nicht vergessen. Ich möchte mich auf diesem Weg auch noch bei den Parndorfern bedanken, die uns da sehr unterstützt haben. Es hat alles tadellos geklappt, so stelle ich mir das vor.“

Das Match wurde beim Stand von 1:0 für die Hausherren nach Rücksprache mit den Parndorfern abgebrochen und wird neu ausgetragen. Ein Termin steht noch nicht fest. Güzel selbst sagt zum Vorfall: „Ich kann mich nur daran erinnern, dass die Flanke in meine Richtung kam. Danach weiß ich nur mehr die Dinge aus dem Spital, vom Hubschrauber-Flug weiß ich nichts mehr.“ Wann er wieder ins Training einsteigen wird, ist offen: „Ich habe noch Schmerzen. Bis ich wieder einsatzfähig bin, dauert es sicher noch.“