Erstellt am 17. April 2013, 00:00

„Nur ein Pflichtsieg“. Die Trendumkehr / Burgenlandligist Sigleß hatte gegen Buchschachen eine Pflichtaufgabe zu erfüllen und tat dies eindrucksvoll: 8:0!

Mario Seckel, traf gegen Buchschachen ganze vier Mal und sorgte für drei Assists.  |  NOEN
Von Alfred Wagentristl

FUSSBALL /  „Es war von Haus aus eine eher undankbare Aufgabe, weil man gegen Vereine, die in einer Situation wie der SC Buchschachen sind, eigentlich nur verlieren kann. Dass wir die Sache dann so souverän erledigt haben, spricht für die Mannschaft“, freute sich Sigleß-Trainer Roland Wisak nach dem geschichtsträchtigen 8:0-Kantersieg seiner Burschen gegen den inferior auftretenden SC Buchschachen.

Die (sehr) schlechte Tordifferenz korrigiert

Es war aber diesmal nicht nur eine Erlösung, weil man die Pflichtaufgabe positivst erledigen konnte. Zwei weitere Gründe spielten mit:

Die Tordifferenz machte den Verantwortlichen bis zum Buchschachen-Spiel ernste Sorgen, weil sie fast einen weiteren Punkt Rückstand im Vergleich zu der Konkurrenz bedeutete.

Die Neuzugänge Peter Nemeth und Mario Seckel standen schon leicht in der Kritik, weil beide seit ihrer Verpflichtung im Winter für ihren neuen Klub noch nicht getroffen hatten. Dieser Kantersieg könnte auch für die beiden eine „erlösende“ Wirkung gehabt haben. Besonders Seckel spielte sich mit vier Treffern und drei Assists in den Mittelpunkt. „Zugegeben, der Gegner war unglaublich unorganisiert, doch acht Tore muss man erst machen, zumal uns doch auch einige Stammkräfte gefehlt haben. Dass ich gegen diese inkonsequente Abwehr diesmal an vorderster Front spielen durfte, freut mich natürlich, weil einen Viererpack schießt man in der BVZ Burgenlandliga auch nicht alle Tage. Trotz allem war es zwar ein hoher Sieg, aber trotzdem nur ein Pflichtsieg“, bilanzierte Seckel.

Jetzt geht es wieder um doppelte Punkte 

Am Wochenende tritt der SV Sigleß beim Tabellenletzten in Winden an, wo es wieder um sogenannte „doppelte Punkte“ im Abstiegskampf geht. Der nächste Pflichtsieg also …