Erstellt am 28. Oktober 2015, 20:23

von Martin Ivansich

Mattersburg nach Pflichtsieg im Viertelfinale. Der SV Mattersburg meisterte die Hürde Wattens, ohne groß zu glänzen, und ist nun unter den letzetn Acht. Mario Grgic und Thorsten Röcher besiegelten den 2:0-Auswärtssieg in Tirol.

 |  NOEN, ZVG

WATTENS - MATTERSBURG 0:2. Wattens-Trainer Thomas Silberberger hoffte vor dem Spiel: "So lange wie möglich ein 0:0 halten, dann wird der Favorit nervös." Den Gefallen machte ihm der SVM nicht. Die Burgenländer begannen zielstrebig und waren nach zehn Minuten bereits in Führung. Florian Templ setzte Mario Grgic in Szene und der ließ Wattens-Tormann Ferdinand Oswald keine Chance. Danach hatten die Hausherren zwar die eine oder andere Gelegenheit, Mattersburg hielt sich aber schadlos. Pech hatte Templ, der nach einer Grgic-Flanke per Kopf nur die Latte traf und somit für noch mehr Ruhe im Spiel des SVM sorgen hätte können.

Bitter: Knieverletzung stoppt Grgic

Torschütze Mario Grgic, der in Durchgang eins ein starkes Spiel ablieferte, konnte nach der Pause nicht mehr mitwirken. Er zog sich eine Verletzung am Knie zu und musste deshalb in der Kabine bleiben. Zurück zum Spiel: Die Vastic-Elf verabsäumte es zunächst den vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. Templ traf, wie vor der Pause, nur Aluminium. Wattens musste mit Fortdauer der zweiten Hälfte immer mehr Risiko nehmen, bei der die Tiroler auch Gefahr ausstrahlten, aber nicht erfolgreich waren. Für Mattersburg ergaben sich dadurch Konter-Gelegenheiten. Das Spiel war nun ein echter Cup-Krimi. Der Außenseiter bemühte sich redlich, biss sich aber ander Mattersburger Defensive die Zähne aus. Der Favorit hingegen machte in Minute 84 alles klar. Thorsten Röcher traf eiskalt aus kurzer Distanz und besiegelte damit das Mattersburger Weiterkommen.