Erstellt am 29. Oktober 2014, 08:41

von Michael Weller

Podest knapp verpasst. Polizei-Judoka Holger Hanbauer belegte in Malaga (Spanien) wieder einen Topplatz und holte Rang fünf.

Holger Hanbauer (l.) schrammte in Malaga knapp am Podest vorbei und belegte wie schon vor drei Monaten in Prag den fünften Platz.  |  NOEN

Über 1000 Kämpfer aus 52 Nationen traten in Malaga bei der Masters-Weltmeisterschaft im Judo an, darunter auch der Mattersburger Holger Hanbauer. Der Polizist trat als ältester Jahrgang in der Altersklasse M2 (35-39 Jahre) in der Gewichtsklasse 91-90 Kilo an, in der 28 Fighter aus 15 Nationen um die Medaillen kämpften.

Nach einem Freilos in der ersten Runde traf Hanbauer auf den Franzosen Patrick Mignotet. Aufgrund des ähnlichen Kampfstils beider Athleten war die Begegnung ausgeglichen, auch die ersten zwei Minuten der Verlängerung brachte keine Entscheidung. Dann schafft es der Mattersburger, seinen Gegner von der Wettkampffläche zu zwingen und sich den Sieg zu sichern. In der nächsten Runde war Dauren Mukushev aus Kasachstan kein Problem, beim Kampf um den Einzug ins Finale war der Portugiese Alexadre Vieira sein Gegner. Auch hier ging es in die Verlängerung, in der Hanbauer den Kampf verlor. Im kleinen Finale um Bronze hilet der Sapanier Oscar Vigil Holger Hanbauer konstant auf Distanz und der Mattersburger ging schlussendlich als Verlierer aus diesem Duell hervor. Somit belegte der Mattersburger wie schon drei Monate zuvor bei der EM in Prag den fünften Platz.