Erstellt am 17. September 2014, 11:38

von Manuel Takacs

Fragezeichen hinter Kantauer und Szöke. Zwei der drei Sommerneuzugänge drohen im wichtigen Heimspiel gegen Rapid Wien II auszufallen.

Ob die Sommerneuzugänge Lukas Kantauer (Bild) und Janos Szöke gegen Rapid Wien II dabei sein werden, entscheidet sich unter der Trainingswoche. Der Ungar steigt wieder ins Training ein und der Ex-Neuberger ist für das richtungsweisende Spiel gegen die Wiener mehr als fraglich.  |  NOEN, Wagentristl

Mattersburgs Amateure kämpfen am Samstag gegen Rapid II um extrem bedeutende Punkte im Kampf um die Absetzung vom Tabellenende in der Ostliga. Ob Angreifer Janos Szöke und Lukas Kantauer mit von der Partie sein können, ist mehr als fraglich.

Während der Legionär aus Ungarn bereits seit einigen Wochen aufgrund einer Fersenprellung zum Zuschauen verdammt ist und in dieser Woche in den Trainingsbetrieb einsteigen soll, ist die Verletzung des Ex-Neubergers und Sohnes von Mattersburg-Legende Didi Kantauer noch frisch. Nach 37 Spielminuten humpelte der Stürmer vom Feld, nachdem er von Donaufeld-Verteidiger Oliver Kascha von den Beinen geholt wurde. „Es war ein Foul der härteren Art. Schiedsrichter Kijas hat dem Wiener zwar die gelbe Karte gezeigt, hätte aber auch die rote ziehen können. Lukas hat Schürfwunden und eine Prellung erlitten“, schildert Manager Raimund Bachhofer die Situation.

Dominik Schiefer spielt bereits wieder

Ob die beiden Sommerneuzugänge im Grün-Weißen Amateur-Duell dabei sein können, soll sich während der Woche entscheiden. „Sollte Janos wieder voll mittrainieren können, ist er für diese Begegnung mit Sicherheit ein Thema. Bei Lukas wird man sehe, wie der Heilungsprozess verläuft“, erklärt Trainer Heinz Griesmayer. Der aus Forchtenstein geholte Legionär arbeitete in den letzten Wochen zumeist mit Physiotherapeut Ernst Moser.

Dominik Schiefer, der rund vier Wochen aufgrund einer Meniskusverletzung fehlte, gab im ÖFB-Jugendliga-Spiel der AKA Burgenland U18 sein Comeback und soll durch Spiele und Trainings weiter herangeführt werden. „Diese Einsätze sind wichtig für ihn, da er doch längere Zeit gefehlt hat“, so Griesmayer, der sich über das Comeback von Alexander Egger gegen Donaufeld sehr freute. Der Ex-St. Pöltener rechtfertigte seinen Einsatz mit dem wichtigen Treffer zum 3:0. „Schnelle Spieler wie Christian Ressler, Dominik Doleschal oder Alexander Egger spielen in unserer Philosophie eine große Rolle. Deshalb freut es mich besonders, dass Alex seine Sache gleich derartig gut erledigt hat“, lobte der Coach der Amateure.

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