Erstellt am 08. April 2015, 09:17

von Alfred Wagentristl

"Reine Kopfsache". Die Enttäuschung der Rückrunde ist sicher Meisterkandidat ASV Draßburg. Trainer Ernst Baumeister kennt die Gründe.

Paul Knopf, Obmann des ASV Draßburg  |  NOEN, zVg

Die 2:5-Heimniederlage am vergangenen Samstag, im Heimspiel gegen den UFC Purbach, veranlasste die Vereinsfunktionäre des ASV Draßburg auf ein Neues zum kollektiven Kopfschütteln. In der Rückrunde will und will die Truppe von Ex-Austrianer Ernst Baumeister nicht auf Touren kommen. Es war die vierte Niederlage in Folge und aus den letzten sieben Partien konnte nur einmal gewonnen (2:1 zu Hause gegen Pinkafeld) und einmal remisiert (3:3 daheim gegen Eberau) werden. Auch der Cup musste, nach einem 0:3 in Purbach, schon abgehakt werden.

Aufstieg endgültig abgehakt 

Der ASV, der vor Beginn der Saison als der große Meisterfavorit gehandelt wurde, kann im Moment auch den eigenen Erwartungen nicht gerecht werden, wie Obmann Paul Knopf schweren Herzens eingestehen muss: „Natürlich haben wir uns mehr erwartet, was zurzeit abgeht, ist mit Sicherheit großteils eine reine Kopfsache. Dazu kommt, dass Schlüsselspieler schon Wochen ihrer Form nachlaufen und wichtige Spieler verletzt sind.“ Ob der Aufstieg intern noch Thema ist? „Ich glaube, den können wir jetzt endgültig abhaken. In den kommenden beiden Wochen folgen zwei wichtige Spiele gegen abstiegsgefährdete Klubs, da müssen wir schauen, dass wir wieder Erfolgserlebnisse einfahren können, sonst rutschen wir noch hinten dazu.“

Der Trainer steht beim Vereinsboss im Moment noch außer Diskussion: „Es wird zwar eine Aussprache mit allen Spielern geben, doch ein Trainerwechsel steht im Moment nicht zur Debatte. Die nächsten Spiele sind richtungsweisend.“