Erstellt am 08. April 2015, 09:24

von Christopher Ivanschitz

Rocks bleiben im Rennen. Nach dem schwachen Auftreten im ersten Halbfinal-Spiel gegen die Vienna Timberwolves fand Mattersburg die richtige Antwort – Entscheidungsspiel folgt am Samstag.

Corey Hallett, Coach Mike Coffin und Stefan Ulreich freuten sich über den Sieg im zweiten Play-Off-Spiel und hoffen nun auf eine ähnlich starke Leistung am kommenden Samstag.  |  NOEN, Ivanschitz
Im ersten Spiel der mit Spannung erwarteten Semifinal-Serie mussten die Burgenländer eine 87:72-Schlappe einstecken und standen somit im Heimspiel bereits mit dem Rücken zur Wand. Am Ostermontag zeigten die Rocks jedoch die geforderte Reaktion und erzwangen mit einem sensationellen 84:70-Triumph ein entscheidendes drittes Aufeinandertreffen – Heimvorteil hat am kommenden Samstag allerdings der Gegner aus Wien, da die Timberwolves in der Regular-Season besser abschnitten als die Mattersburger. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Im Stile eines Triple-Champions

Die Hausherren begannen ganz im Stile eines Triple-Champions, starteten wie aus der Pistole geschossen und verbuchten einen 18:0-Run, der die Sporthalle in ein Tollhaus verwandelte. Erst dann schaffte es der beste Mann der Gäste, Hrvoje Pulko, mit zwei Dreiern sein Team ins Spiel zu bringen. Der BKM blieb weiter in Trefferlaune und steigerte sich auch in der Defense im Vergleich zum Auftakt-Duell.

Bis zum Ende des ersten Quarters war der Vorsprung zwar auf neun Zähler geschrumpft (26:15), dennoch gab die Zonen-Defense der Wölfe dem BKM nur teilweise etwas aufzulösen. Bis zur Hälfte der Spielzeit schafften die Mannen aus Wien Verkürzung des Rückstandes und verloren noch dazu Hrvoje Pulko nach dem zweiten technischen Foul.

Kurzes Antasten der Gäste aus Wien

Nach Wiederbeginn war Rocks-Topscorer David Jandl wieder in Aktion zu bestaunen, mit einem Jump-Shot stellte er auf 69:50. Die Wölfe gaben sich aber noch nicht geschlagen, angetrieben von ihren Fans kämpften sie sich wieder heran. Nach einem Dreier von Philipp D`Angelo war der Rückstand auf fünf Zähler zusammengeschrumpft und das Spiel somit wieder offen.

Damit war das Pulver der Wölfe jedoch verschossen, Andre Stephens wurde nun auf Mattersburger Seite unter dem Korb forciert und machte gemeinsam mit seinen Teamkollegen den Sack zu. „Die Mannschaft ist heute sehr stark aufgetreten und hat sich gegenüber dem Spiel in Wien enorm gesteigert. Aufgrund dieser Leistung sind wir nun optimistisch und richten den Blick nun auf die Partie am Samstag. Wenn wir an die heutige Darbietung anschließen können, stehen die Chancen gut“, so Rocks Obmann Andreas Gschiel.