Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Rocks sind im Finale. Auf Meisterkurs / Die Mattersburger schlugen Mistelbach in der entscheidenden Halbfinal-Partie mit 75:71 und ziehen ins Endspiel ein.

So feiern Sieger. Nach ihrem zweiten und entscheidenden Triumph gegen Mistelbach und dem Einzug ins Playoff-Endspiel, konnte die Truppe von Mike Coffin ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Foto: Weller  |  NOEN, Weller
Von Michael Weller

BASKETBALL / Es war kein Spiel für schwache Nerven, als die Mattersburg Rocks im dritten und entscheidenden Match gegen Mistelbach um den Aufstieg ins Playoff-Finale der 2. Bundesliga kämpften. Rund 350 Zuschauer mussten bis zur letzten Minute zittern und miterleben, wie die Führung ein ums andere Mal wechselte. Die Hausherren hatten zwar den besseren Beginn, doch der UKJ Mistelbach ließ sich nicht abschütteln. Sieben Minuten vor Schluss lagen die Niederösterreicher sogar mit zehn Punkten in Front, die Entscheidung schien gefallen zu sein. Doch die Rocks gaben nicht auf, kämpften sich die Führung zurück und gaben diese nicht mehr her.

Im Finale warten die Basket Flames Vienna 

Damit steht der amtierende Meister erneut im Endspiel und trifft am Samstag um 20.30 Uhr auf die Basket Flames Vienna. „Für uns ist es egal, wer der Gegner ist, schließlich wollen wir Meister werden“, analysiert Obmann Andreas Gschiel das kommende Endspiel. „Die Flames sind nicht unverdient im Finale, wir dürfen sie nicht unterschätzen.“ Dennoch sehen sich die Rocks als leichte Favoriten. „Wir haben heuer dreimal gegen sie gespielt und zweimal gewonnen“, so Gschiel, „außerdem haben wir den Heimvorteil im ersten Match.“ Sollten die Rocks in der „Best-of-three-Serie“ tatsächlich wieder Meister werden, kommt ein Aufstieg in die 1. Bundesliga dennoch nicht in Frage. „Wir haben uns zwar weiterentwickelt, doch es fehlt noch an einigen Dingen. Der Nachwuchs muss noch mehr forciert werden und auch das Budget muss mindestens 300.000 Euro betragen, um oben spielen zu können.“ Deshalb habe man sich auch nicht um eine Lizenz für die 1. Bundesliga bemüht, „dafür ist es noch ein wenig zu früh“, bleibt Gschiel am Boden.