Erstellt am 30. April 2016, 09:01

von Bernhard Fenz

Rocks: So feiert man – trotz Niederlage. Die Mattersburg Rocks mussten sich am Freitagabend im Zuge des zweiten Finalduells der 2. Bundesliga gegen die Chin Min Dragons St. Pölten mit 75:84 geschlagen geben.

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Lange Zeit sah es nach dem Ausgleich in der „Best-of-Three—Serie“ aus, phasenweise führten die Rocks mit bis zu zehn Punkten. Weil es aber im Basketball ersten ganz schnell und zweitens oft anders, als man denkt, kommt, setzten sich am Ende die favorisierten Niederösterreicher durch.

Mit 61:61 ging es ins letzte Viertel, dort machten die Gäste dann am Schluss mit 23:14 alles klar. St. Pölten bejubelte somit den Meistertitel, nachdem auch das erste Match glatt gewonnen wurde.
 

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Auf ersten Frust folgte Jubel über starke Saison

 „Eh nicht unverdient“, war der gleichermaßen zähneknirschende wie schmunzelnde erste Kommentar von Obmann Andreas Gschiel, der bekannterweise ein echter Sportsmann ist. Trotzdem war der Frust klarerweise groß, gaben die Rocks doch vor Beginn die Devise „not in my house“ aus – St. Pölten sollte den Titel nicht in Mattersburg holen.

Außerdem lebte am Parkett die Chance auf den Ausgleich lange Zeit. Und wer weiß, wie sich dann ein Entscheidungsspiel in St. Pölten entwickelt hätte…

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Wie auch immer: Dass man sich in Mattersburg von einem verpassten Titel die gute Laune nicht nachhaltig verderben lässt, bewiesen die Fans (die über die gesamte Spielzeit ihr Team hervorragend unterstützten) nach dem Ende.

Während auf der anderen Seite St. Pölten den Meisterpokal bejubelte, feierten die Anhänger ihre Mannschaft, die unterm Strich eine starke Saison abgeliefert hatte.

Die BVZ hat dabei für Sie den passenden Video-Mitschnitt:

 

Alle Infos und viele Fotos zum Finalspiel gegen St. Pölten finden Sie am Mittwoch in Ihrer BVZ-Printausgabe.