Erstellt am 13. April 2016, 05:04

von Christopher Ivanschitz

Rocks stürmten ins Finale gegen St. Pölten. Mattersburg blieb auch im zweiten Spiel gegen die Garnets siegreich – nun wartet der Angstgegner aus St. Pölten im Finale.

Mit einem 77:73-Erfolg bei den Radenthein Garnets lösten die Mattersburg Rocks das Final-Ticket und treffen nun im Endspiel auf den bisherigen Ligakrösus aus St. Pölten. Krisztian Bakk (links) absolvierte einmal mehr eine solide Partie und zählte mit 15 Punkten zu den besten Werfern der Burgenländer.  |  NOEN, Pictorial / M. Proell

Mit einem souveränen Auftaktsieg in die (Best of Three) Halbfinalserie gegen Radenthein egten die Mattersburg Rocks bereits am Wochenende den Grundstein zum Finaleinzug – und dieser wurde mit einem hart erkämpften 77:73 bei den Garnets fixiert.

Williams-Truppe verschlief den Start

Die Hausherren kamen vorerst besser aus den Startlöchern und führten, angetrieben vom Legionärs-Tandem Vjeran Soldo und Jure Misic, mit 17:16 nach Viertel eins.

Kurz darauf fanden auch die Burgenländer in die Spur, zogen das Tempo an und gingen schließlich dank einer stabilen Defensive mit einem angenehmen Zehn-Punkte-Polster zum Pausentee (43:33 aus Gäste-Sicht) – Corey Hallett und Krisztian Bakk blieben dabei unter dem Korb auffallend präsent und hielten ihre Farben somit in Front. Nach dem Wechsel legten die Mattersburger einen weiteren Gang zu, nun waren auch die Guards im Spiel und der Vorsprung wuchs weiter an (63:49). Ohne erkennbaren Grund riss danach allerdings der Faden bei den Rocks, während die Garnets noch einmal Spannung in die Partie brachten und im Schlussviertel, angeführt von Matej Pirija, mit einem 12:2-Run den Ausgleich bei 66:66 wiederherstellten.

Artner sorgt für die Entscheidung

Vier Minuten vor dem Ende agierten also beide Teams auf Augenhöhe – in dieser Phase nahm Mattersburgs Hannes Artner das Zepter in die Hand, besorgte sieben der letzten neun Punkte für den BKM und avancierte somit auch zum Matchwinner. „Wir haben es ins Finale geschafft, nur das zählt“, so Coach James Williams.

Nun wartet mit den Chin Min Dragons die Nummer eins des Grunddurchganges und auch ein Angstgegner der Rocks im Finale – außerdem treffen die beiden bestplatzierten Teams der heurigen Meisterschaft aufeinander. Der Sieger wird dabei erneut in einer Best-Of-Three-Serie ermittelt. Die erste Partie findet am 23. April in der niederösterreichischen Landeshauptstadt statt, das Retourspiel folgt dann am 29. April in Mattersburg.