Erstellt am 16. November 2011, 00:00

Rote Laterne „geerbt“. 2. LIGA MITTE / Just nach dem letzten Spiel der Hinrunde steht der SV Loipersbach erstmals auf dem letzten Platz.

 |  NOEN
VON MICHAEL HEGER

Durch die 3:0-Niederlage in Bad Sauerbrunn und den Sieg des SV 7023 Z-S-P über Unterfrauenhaid/Ritzing 1b muss der SV Loipersbach am Tabellenende überwintern.

Mangelnde Chancen-  auswertung als Problem

„So weit weg von der Musik, wie es aussieht, sind wir nicht“, schildert Trainer Manfred Köck. Das Hauptproblem sieht der Trainer in der oft mangelhaften Chancenauswertung und in der mangelnden Routine im Team des Aufsteigers. Köck: „Auch in Bad Sauerbrunn hätten wir durchaus in Führung gehen können, dann gerieten wir durch ein Eigentor in Rückstand.“ Auch die vielen Verletzungen taten das Ihre zur durchwachsenen Herbstsaison der Loipersbacher. Im Winter wird auf jeden Fall in Loipersbach etwas passieren. „Wir setzen uns diese Woche zusammen und werden sehen, was wir tun können“, erklärt der Trainer. Zur Debatte muss wohl auch Peter Kaldi stehen. Der Ungar, der vorige Saison noch hauptverantwortlich für den Aufstieg war, fehlte fast die gesamte Hinrunde mit einem Schlüsselbeinbruch, danach war er krank und in Bad Sauerbrunn riss er sich nun alle Bänder im Knöchel.

Für den Trainer ist der  Klassenerhalt machbar

Der Trainer ist vom Klassenerhalt überzeugt: „Wenn wir weiter dranbleiben, dann können wir es schaffen.“ Köck ist auf der Suche nach charakterstarken Spielern, die den vielen Einheimischen im Team helfen sollen. „Der Vorstand leistet eine tolle Arbeit. Wir wollen und müssen alles tun, um oben zu bleiben.“

Der Abstiegskampf wird sicher ein sehr spannender, selbst der SV Markt St. Martin auf Platz zehn darf sich nicht zu sicher sein.