Erstellt am 30. April 2014, 10:21

von Michael Weller

Schach-Nachwuchs drehte voll auf. Jugendmeisterschaften / Die Burgenländer übersprangen eine Altersklasse und hielten in der U16 und U18 bravourös mit.

Denksport. Am Brett war Konzentration angesagt. Foto: privat  |  NOEN, privat/Handl
Vom 12. bis 17. April fanden in Velden die Österreichischen Meisterschaften der Jugend U16 und U18 statt. Neben U16-Landesmeister Lukas Gludovatz von den Schachrittern Mattersburg, konnten sich, aufgrund ihrer hohen Schachwertungszahl, auch Florian Mesaros und Dominik Horvath für die U16-Gruppe qualifizieren. Eine Besonderheit für das Burgenland, denn drei Spieler haben normalerweise nur die großen Bundesländer am Start.

Mesaros drehte nach schwachem Start auf

Lukas Gludovatz (BU16) musste eine bittere Auftaktniederlage hinnehmen, blieb aber ansonsten unbesiegt und landet fünf Ränge vor seinem Setzplatz auf dem neunten Gesamtrang. U14-Spieler Florian Mesaros drehte nach einem schwachen Start groß auf, besiegte als Einziger den neuen U16-Staatsmeister Martin Christian Huber aus der Steiermark und holte sich mit Platz drei Bronze.

U12-Staatsmeister Dominik Horvath nahm ebenfalls bereits in der Altersklasse U16 teil. Die ersten Runden spielte er zwar unter seinen Erwartungen, wurde dann aber immer stärker und erreichte noch Rang zehn. Sebastian Mesaros war als U14-Spieler in der U18 am Start und landete auf Rang 17.

Burgenlands Jugendreferent Gerald Berghöfer zeigte sich mit den Leistungen zufrieden: „Im Juni nehmen drei Spieler auch bei den U12/U14-Meisterschaften teil, also in ihren eigentlichen Altersklassen. Diese vorherige ÖM-Teilnahme bei den Älteren stellte eine wertvolle Übung dar. Wenig Begeisterung bringt hingegen die große Lücke bei den Mädchen.“