Erstellt am 03. Januar 2014, 23:59

„Skiwoche wurde neu strukturiert“. Gerald Guttmann zeigt sich nach sechs Monaten seiner Amtszeit als Neo-Boss des Skiverbandes durchaus zufrieden.

Von Daniel Fenz

SKISPORT / Der Oberwarter Gerald Guttmann ist seit sechs Monaten neuer Boss des Burgenländischen Skiverbandes. Zeit, um ein Resümee zu ziehen. Guttmann stellte, wie er der BVZ erzählte, den Verband organisatorisch und strukturell neu auf. Der Sitz des Verbandes wurde nach Oberwart verlegt. Der Südburgenländer hat mit der Vergangenheit (seine Wahl als Nachfolger von Uli Prokop zum Präsidenten wurde angefochten, die BVZ berichtete) abgeschlossen. „Ich blicke in die Zukunft und setze vermehrt auf den Nachwuchs und alle Skisportler im Burgenland.“ Was für ihn noch zählt: „Auf gesellschaftlicher Ebene habe ich mit meinem Team die Burgenländische Skiwoche (Anmerkung: 8. bis 15. Februar im neuen „Burgenlandtreff“) neu strukturiert.“

Guttmann hofft auf Medaille in Sotschi 

Eine weitere Erneuerung: Es gibt keine Pressekonferenz vor der Saison, sondern erst danach. „Wir werden im März Bilanz über das vergangene Jahr ziehen.“ Seine Ziele: „Ich wünsche mir in Sotschi 2014 eine Olympiamedaille für das Burgenland durch Julia Dujmovits. Im alpinen FIS-Bereich fahren Linda Balla, Lisa Wusits, Jessica Pöltl, Julian Paul und Andreas Guttmann.“ Der Chef setzt auf den Nachwuchs und die Möglichkeiten von Balla und Wusits. Balla wird derzeit vom Physiotherapeuten des Skistars Marcel Hirscher (Team Frois) betreut.

Guttmann wurde als Präsident für drei Jahre gewählt. „Bis 2016 möchte ich den Verband nach vorne bringen, die Sportler unterstützen und an die Spitze führen.“ Für den operativen Bereich und den Aufwand im Verband werden rund 50.000 Euro aufgebracht, die großteils von Förderungen abgedeckt werden.