Erstellt am 18. Februar 2015, 08:43

von Manuel Takacs

Solide Abwehrarbeit ist das geplante Ziel. Der Ligaverbleib der SVM Amateure führt nur über eine konsequente Defensive. Erste Erfolge sind zu erkennen.

Janos Szöke (l.) bewies gegen Sopron trotz der Tatsache, dass er keinen Treffer erzielt hat, dass er auf einem guten Weg zurück ist.  |  NOEN, WA

Mit 31 Gegentreffern in 16 Ostliga-Partien kassierten die Mattersburg Amateure die drittmeisten. Nur die Torhüter von Schlusslicht Neuberg (47) und dem Wiener Sportklub (32) mussten das Leder öfter aus dem eigenen Kasten holen.

"Rückrunde muss besser werden"

„Wir werden den Klassenerhalt nur schaffen, wenn wir konsequent und kompakt gegen den Ball arbeiten. Dies beginnt bereits an vorderster Front. Wir haben in der Hinrunde zu viele Gegentreffer erhalten. Das muss in der Rückrunde besser werden“, verrät Trainer Heinz Griesmayer, der gemeinsam mit seinem „Co“ Markus Schmidt vehement an der Umsetzung dieses Vorhabens arbeitet. Bislang kassierten die Grün-Weißen Fohlen in vier Testspielen nur ein Gegentor.

Dieses musste AKA-Keeper Marcel Spanraft gegen den niederösterreichischen Landesligisten Kottingbrunn aus einem Elfmeter hinnehmen. „Bisher sieht das ganze sehr gut aus. Aber natürlich darf man jetzt nicht in Euphorie verfallen“, so Griesmayer. Gegen BVZ Burgenlandligist Forchtenstein (4:0) und Bad Vöslau (7:0) kann man als Regionalligist ein „Zu-Null“ schon erwarten. Hocherfreulich war das 0:0 gegen den ungarischen Zweitligisten VSE Sopron. „Der Gegner befindet sich eine Woche vor dem Beginn der Punktejagd. Sie waren schon weiter als wir“, sagt Manager Raimund Bachhofer.

Ehrenhöfer im Test als Innenverteidiger

Das neue Innenverteidiger-Duo Thomas Kreuzhuber/Gabriel Bayer harmoniert ausgezeichnet. Gegen Sopron wurde der etatmäßige Außenverteidiger Markus Ehrenhöfer anstelle Kreuzhubers (Muskelverletzung) auf der zentralen Position im Abwehrzentrum getestet. „Er hat seine Aufgabe bravourös gelöst“, lobte Coach Griesmayer seinen Schützling.

Angreifer Lukas Kantauer wurde im 4-1-4-1-System zuletzt auf der zentralen Position im Mittelfeld eingesetzt. Er soll den wieder fitten ungarischen Legionär Janos Szöke durch seine Vorstöße aus dem Mittelfeld unterstützen. „Lukas hat auch auf dieser Position einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. In den letzten drei Testspielen hat er immer dort gespielt.“ Dabei traf er beim 2:1-Heimsieg gegen den ASK Kottingbrunn gleich doppelt.