Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Spaziergänger. BVZ: Sie stellten vor kurzem Ihr Amt als Obmannstellvertreter des UFC Sieggraben zur Verfügung. Was waren die Gründe?

Johann Schmidl: Es war zuletzt wenig konstruktive Arbeit möglich. Wenn die Kritiker intern zu viele werden, müssen sie es selbst machen.

BVZ: Das klingt nach Frust. Was waren die Kritikpunkte?

Schmidl: Eigentlich hat es beim letzten Zusammentreffen nicht viel gegeben, was die betreffenden Vereinsmitglieder für gut befunden haben. Es ist von den „Besserwissern“ alles kritisiert worden. In unserer Situation sollte man zusammenhalten. Wir befinden uns in Abstiegsgefahr, und wenn man die 2. Klasse vermeiden will, muss etwas geschehen.

BVZ: Was muss geschehen, um den drohenden Abstieg zu vermeiden?

Schmidl: Ich will da jetzt gar nicht mehr viel dazu sagen, außer, dass für mich feststeht, dass am Personalsektor etwas getan werden muss. Die Konkurrenz um den Klassenerhalt, wie die Hirmer zum Beispiel, werden nicht schlafen.

BVZ: Wie lange waren Sie Funktionär?

Schmidl: Ich war mit einer kurzen Unterbrechung jetzt 26 Jahre dabei und füllte dabei die Positionen des Schriftführers, geschäftsführenden Obmannes und zuletzt eben die des Obmannstellvertreters aus. Auch bei meiner letzten Pause war es so, dass einige Herren es besser gewusst haben, dann aber wieder das Handtuch geworfen haben und ich dann relativ rasch wieder eine Funktion übernommen habe.

BVZ: Das heißt, Sie kehren relativ rasch wieder auf die Funktionärsbühne zurück?

Schmidl: Nein, diesmal tu ich mir das nicht mehr an.

IM GESPRÄCH

1. KLASSE MITTE / UFC Sieggrabens Obmannstellvertreter

Johann Schmidl trat zurück.