Erstellt am 28. August 2013, 00:00

St. Pölten macht(e) den Unterschied aus. Erste Liga / Der SV Mattersburg hat sich als Verfolger von Altach positioniert. Was Trainer Alfred Tatar dabei wurmt: St. Pölten.

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Von Bernhard Fenz

Mattersburg kassierte in der zweiten Runde gegen den niederösterreichischen Hauptstadtklub eine 0:1-Heimpleite. Altach wiederum setzte sich in der NV-Arena mit 1:0 durch. Dieser Umstand trennt die beiden Top-Aufstiegskandidaten (Liefering dürfte im Fall eines Meistertitels bekanntlich aufgrund der Red-Bull-Kontrolle nicht rauf, weil dort mit Salzburg bereits ein Energy-Drink-Klub aktiv ist) aktuell. Dass Altach daheim im direkten Duell siegte, erklärt das weitere Loch.

SVM-Coach Alfred Tatar: „Da haben wir unsere Möglichkeiten nicht genützt. Abgehakt. Vor allem die St. Pölten-Partie tut aber weh.“ Einen zweiten Aspekt vermerkt Tatar, angesprochen auf den Status Quo, ebenfalls: „Altach hat eine starke Mannschaft, aber es läuft fast zu gut. Interessant wird es, wenn einmal Sand ins Getriebe kommt.“ Wichtiger Nachsatz: „Erst einmal müssen wir die Hausaufgaben machen.“

Hartberg: „Eine sehr gefährliche Truppe“ 

Und da gastiert mit Hartberg am Freitag nur ein vermeintlicher Jausengegner im Pappelstadion, wie der Chefcoach nachhaltig festhält: „Das ist eine sehr gefährliche Truppe mit guten Einzelspielern, wie etwa einem Günter Friesenbichler. Wir werden sie ganz sicher nicht unterschätzen. Dafür habe ich als Trainer schon zu oft gegen diese Mannschaft gekämpft.“

Manuel Seidl (Kreuzbandriss im Frühjahr) ist ganz knapp dran am Profi-Comeback und saß gegen Parndorf bereits auf der Bank. Michi Mörz ist nach seiner schweren Gesichtsverletzung noch fraglich. Er hat mit dem Lauftraining begonnen und erhält als Schutz eine Maske. Wahrscheinlich wird er aber erst wieder nach der Länderspiel-Pause in die Meisterschaft einsteigen. Thorsten Röcher und Duki Karanezi sind gesperrt.

x  |  NOEN, Foto: Fenz
Patrick Farkas (20) könnte nach dem Ausfall von Patrick Bürger wieder die Kapitänsschleife übernehmen, die er gegen Parndorf erstmals tragen durfte: „Für mich war das eine große Ehre und eine zusätzliche Motivation.“