Erstellt am 12. März 2014, 10:24

von Christian Pöltl

„T-Frage“ ist geklärt. 2. Liga Mitte /  Michael Gerdenitsch setzte sich gegen Michael Wilfing im Kampf um die Nummer eins in Rohrbachs Tor durch.

Für Rohrbach-Goalie Michael »Panther« Wilfing (r., mit Michael Gerdenitsch) heißt es derzeit »bitte warten«. Fotos: WA/SVR  |  NOEN, WA/SVR
Von Christian Pöltl

Nicht jeder hatte den Wechsel von Michael „Panther“ Wilfing nach dessen Degradierung zur Nummer zwei hinter Stefan „Stipe“ Zvonarits beim SV Sigleß zum SV Rohrbach nachvollziehen können, hatte Wilfing doch auch Angebote von anderen 2.Liga-Teams wie Hirm vorliegen, bei welchen er sichergehen hätte können die Nummer eins im Tor zu sein.

Nun trat das von vielen Prophezeite ein. „Eigenbau-Gansbär“ Michael Gerdenitsch, im Herbst schon starker Rückhalt der Rohrbacher, setzte sich vorläufig im spannenden Rennen um die Nummer eins im Rohrbach-Gehäuse durch, hielt schon gegen Loipersbach seine Weste rein.

„Die Entscheidung war sicher keine sehr leichte für mich. Sie fiel aber bereits vor einer Woche, wonach dann auch Wilfing im U23-Match gegen St. Margarethen im Tor spielte“, erklärt Chefcoach Christoph Stifter.

„Die beiden befinden sich auf einem Level“

Was die Entscheidung schwerer machte: „Die beiden befinden sich absolut auf einem Level. Da sprach dann auch der starke Herbst für Gerdenitsch“, weiß Stifter, der das aber ohnehin anders sieht. „Denn wir haben keine Nummer zwei. Sowohl Gerdenitsch als auch Wilfing sind Nummer eins-Torhüter. Auch Wilfing wird bald schon zu seinen Einsatzzeiten kommen.“

An eine baldige Rochade kann aktuell jedoch niemand so recht glauben. Wilfing selbst rechnet eigentlich schon relativ rasch mit einer Chance im Rohrbach-Tor: „Deswegen bin ich hier angetreten.“

Eines möchte der Trainer jedoch betont wissen: „Wie Wilfing Gerdenitsch während des Spiels von der Ersatzbank pushte, war hörenswert. Dies zeugte von der immensen Teamfähigkeit von unserem Neuzugang.“