Erstellt am 29. Juni 2016, 03:33

von Daniel Fenz

Oberwart zu stark. Die Bad Sauerbrunner Herren verloren das alles entscheidende Meisterduell im Südburgenland mit 8:1.

 |  NOEN

OBERWART - BAD SAUERBRUNN 8:1. – Landesliga Herren A

Die Gäste aus Bad Sauerbrunn waren gegen die Südburgenländer chancenlos. Das Oberwarter Team mit Mannschaftsführer Klaus Kojnek ließ im letzten und entscheidenden Spiel gegen Sauerbrunn schon in den Einzelspielen wenig bis nichts anbrennen. Patrick Dobesch und seine Spieler starteten gewohnt mit den drei slowakischen Legionären an der Spitze. Die Hausherren holten die Punkte auf Nummer eins (Ladislav Svarc) und sechs (Andreas Kassanits) sicher.

Eine Vorentscheidung fiel mit den Zwei-Satz-Siegen von Clemens Weinhandl gegen den Slowaken Peter Bencurik und Uwe Hofstädter gegen Patrick Dobesch. Nur Oberwarts Mannschaftsführer Klaus Kojnek musste schon nach dem ersten Satz leicht angeschlagen mit einer Zerrung aufgeben. Die vorzeitige Entscheidung fiel zwischen Oberwarts Radek Kuchynka und Martin Kostov, der im dritten Satz zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag nicht nutzte. Kuchynka gewann für Oberwart nach drei Stunden brütender Hitze mit 7:5 im dritten Satz.

Nach der uneinholbaren Führung von 5:1 nach den Einzelspielen verzichtete Bad Sauerbrunn auf ein Antreten in den Doppeln. Oberwart holte sich ungeschlagen den Landesmeistertitel. Ob die Südburgenländer an den Aufstiegsspielen in die Bundesliga teilnehmen wird, scheint aber fraglich. „Nachdem wir erst vor zwei Jahren nach einem tollen dritten Platz freiwillig abgestiegen sind, ist das nicht anzunehmen“, meint Obmann Klaus Kojnek. Bad Sauerbrunns Patrick Dobesch resümierte: „Wir legten keine so gute Form an den Tag. Platz zwei ist unterm Strich trotzdem eine gute Leistung.“

MARZ: Martin Zachs und seine Mannschaft waren spielfrei und konnten so nicht mehr in die Meisterschaft eingreifen. Sie blieben auf dem vorletzten Platz und steigen laut Auskunft des BTV in die Landesliga B Nord ab. „Ein Abstieg schmerzt nicht, die Mannschaft wird sich dadurch nicht verändern.“