Erstellt am 13. April 2016, 05:34

von Christopher Ivanschitz

Top-Ergebnis in Doha. Mit dem Einzug ins Achtelfinale und einem neunten Gesamtrang feierte das Duo Winter/Petutschnig einen Achtungserfolg.

Lorenz Petutschnig (hi.) erreichte mit Partner Tobias Winter (vo.) Rang neun bei den FIVB Sochi Open.  |  NOEN, Foto: Team WP

Das Bad Sauerbrunner Beachvolleyball-Ass Lorenz Petutschnig und sein Partner Tobias Winter sorgten beim letzten Tourstop in Doha für eine kleine Sensation. „Wir sind mit den geringsten Erwartungen angereist, da die Vorbereitung alles andere als perfekt verlaufen war“, erklärte der Burgenländer. Aufgrund einer Schulterverletzung von Petutschnig absolvierte das Duo nur wenige gemeinsame Trainingseinheiten miteinander und hatte darum auch einige Tour-Punkte eingebüßt.

Somit musste man als Nummer 18 in die Qualifikation und zwei Runden überstehen: nach dem Pflichtsieg über Schweden wartete ein griechisches Team auf die Österreicher – nach dem man auch dieses Mal mit 2:1 als Sieger vom Platz ging, war die Qualifikation für den Hauptbewerb in trockenen Tüchern. Nach der Auftaktniederlage in der Gruppenphase gegen das österreichische Duo Huber/Seidl standen die Zeichen für einen Aufstieg schlecht.

Eine Überraschung folgte der anderen

Allerdings wuchsen die beiden in den folgenden zwei Begegnungen über sich hinaus: einem souveränen 2:0-Erfolg über die Grandslam-Sieger aus der USA folgte ein 2:1-Sieg über ein brasilianisches Top-Team und so zog man als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein. Auch dort hatten Winter/Petutschnig das bessere Ende für sich, als man auf Frankreich traf und in einem spannenden Spiel mit 2:1 als Sieger vom Court schritt. Im Achtelfinale war für die beiden Österreicher schließlich Endstation: Gegen die Rio-Sieger aus Polen konnte man lediglich im ersten Satz mithalten, letztendlich musste man sich 0:2 geschlagen geben.

Bereits nächste Woche steht der nächste Tour-Termin in China auf dem Programm. „Dort wollen wir an die starken Leistrungen der jüngsten Vergangenheit anknüpfen“, gab Petutschnig die Marschroute vor.