Erstellt am 19. Oktober 2016, 09:02

von Daniel Fenz

Top-Start: Im ersten Spiel der erste Sieg. Die Mattersburg Rocks kamen im zweiten Abschnitt immer besser ins Spiel, Dornbirn war da chancenlos.

Geschenk überreicht. Mattersburg Rocks-Obmann Andreas Gschiel mit Kapitän Stefan Ulreich, der für seine im Sommer geborene Tochter Mia natürlich einen passenden Rocks-Strampler erhielt (v.l.).  |  Mayer

MATTERSBURG - DORNBIRN 80:61. Zwischen dem östlichsten und westlichsten Vertreter entwickelte sich ein extrem körperbetintes Spiel. Das 80:61 der Hausherren war also hart erkämpft, von Beginn an wurde gefightet, aber auch auf das Punkten nicht vergessen. Krisztian Bakk führte die Mattersburger an und sorgte mit erfolgreichen Distanzwürfen für das 22:20 nach dem ersten Viertel.

Komfortable Führung für die Rocks

Im zweiten Abschnitt kam auch Kapitän Stefan Ulreich immer besser ins Spiel, bei den Gästen versuchte man es mit Zonenverteidigung. Drei erfolgreiche Dreier vom Dornbirner Sebastian Gmeiner für Mattersburg sorgten für eine komfortable 43:30-Pausenführung für die Gastgeber.

Die Lions schafften es zunächst in keiner Phase, den Rückstand zu verkürzen. Der sicherste Werfer am Feld, Kriztian Bakk, fixierte Mitte des dritten Viertels bei 50:30 die höchste Führung für die Mattersburger. Doch ab diesem Zeitpunkt klappte es für die Vorarlberger besser, Luka Kevric setzte sich in Szene und führte sein Team bis auf sieben Punkte heran.

Letztlich spielten die Mattersburger aber den Sieg sicher nach Hause. „A win is a win, wir haben sicher nicht unser schönstes Gesicht gezeigt. Vor allem mit der Verteidigung bin ich heute nicht zufrieden“, sagte Mattersburgs Head-Coach James Williams. Rocks-Center Corey Hallet: „Es war noch nicht das, was wir uns vorstellen.“