Erstellt am 05. September 2012, 00:00

TOP-THEMA. BEACHVOLLEYBALL / Lorenz Petutschnig konnte mit Partner Christoph Dressler bei der U21-WM in Kanada überzeugen.

VON MICHAEL WELLER

Der Erfolgslauf von Lorenz Petutschnig geht weiter. Nach seinem Sieg bei der U20-Europameisterschaft in Hartberg mit Tobias Winter, spielte er sich mit seinem Stammpartner Thomas Kunert bei der Österreichischen Meisterschaft in Linz auf den vierten Platz. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir wissen aber, dass wir noch mehr drauf haben“, so Petutschnig. „Für die erste gemeinsame Saison haben wir Beachtliches erreicht und wollen weiter voll angreifen.“

Ein Vorsatz, den der Bad Sauerbrunner am Wochenende in Kanada umsetzte. Mit dem Steirer Christoph Dressler bestritt er in Halifax die U21-Weltmeisterschaft und landete auf Anhieb auf Platz neun.

„Es wäre auch eine  Medaille möglich gewesen“

 

In der Gruppenphase trafen die Österreicher auf Lettland, Kanada und Israel. Während Israel beim 2:0-Sieg kein Problem darstellte, setzte es gegen die beiden anderen Gegner jeweils eine glatte Niederlage. „Christoph war vor der WM drei Wochen lang verletzt“, erklärte Lorenz Petutschnig, „daher hatten wir in den Poolspielen noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen.“ Sowohl der Vorjahres-Vizeeuropameister Lettland als auch Gastgeber Kanada waren bei den 0:2-Niederlagen eine Nummer zu groß.

Besser lief es dann wieder in der K.O.-Phase. Gegen Venezuela fand das Duo endlich in sein Spiel, setzte sich klar mit 2:0 durch und kämpfte in der darauf folgenden Runde mit Brasilien um den fünften Platz. „Es war unser bestes Spiel im Turnier, doch leider hat es beim 17:21 und 33:35 nicht gereicht“, war Petutschnig enttäuscht. „Mit der Leistung im letzten Match waren wir zwar zufrieden, mit dem neunten Platz leider nicht ganz. Es war eine tolle Erfahrung, aber es wäre auch eine Medaille möglich gewesen.“