Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Bei Forchtenstein gegen Neudörfl kam es zu einem Tumult – den nicht alle im Nachhinein völlig entspannt sehen.

Während sich die Spieler beim Duell der 2.-Liga-Mitte-Lokalrivalen zwischen Forchtenstein und Neudörfl (2:2) von ihrer besten Seite zeigten, traf dies nicht auf alle Fans zu. Die Stimmung im Publikum war gemäß eines Derbys aufgeheizt, das Fass zum Überlaufen brachte dann aber ein Zusammenprall von Neudörfls Abwehrspieler Christian Vollmer mit dem Forchtensteiner Martin Wurm.

Forchtenstein-Obmann Rudolf Vasik meinte dazu: „Nach dem Zusammenstoß zwischen Wurm und Vollmer haben sich Zuschauer der Neudörfler auf der Tribüne etwas unsportlich verhalten. Unser Ordnerdienst war sofort zur Stelle und konnte die Situation relativ rasch völlig entschärfen.“

„Wir haben Angelegenheit  nicht eskalieren lassen“

 

Neudörfl-Trainer Mario Renner: „Nach dem unabsichtlichen Zusammenstoß zwischen den beiden Spielern sind fünf Forchtenstein-Funktionäre auf den Platz gelaufen und auf Spieler losgegangen. Auf der Tribüne gab es derweilen leider auch schon Tumulte.“

Für Vasik steht jedenfalls fest: „Wir haben die Angelegenheit nicht eskalieren lassen und die Sache relativ rasch wieder schlichten können.“ Neudörfl-Obmann Michael Schügerl: „Wir wollen diese Sache nicht zu sehr aufbauschen. Es wurde ja auch niemand verletzt.“

Neudörfl-Sektionsleiter Luka Dilber sieht die Sache nicht ganz so entspannt und zeigte sich auch noch Tage danach erbost: „Nach den Provokationen der Ordner ist sogar eine Frau geschlagen geworden. Für mich war das Verhalten der Ordner leider ein Skandal. Anstatt für Sicherheit zu sorgen, sorgten sie für Eskalation.“

Der hitzige Zwischenfall wird nach derzeitigem Stand ohne Konsequenzen bleiben.