Erstellt am 25. April 2012, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Bei 2.-Liga-Mitte-Meisterfavorit Schattendorf rätselt man, wie es zu der deutlichen 3:5-Niederlage kommen konnte.

VON ALFRED WAGENTRISTL

Schattendorf-Trainer Kurt Hoffer konnte es am Sonntag kaum glauben: Die abstiegsgefährdeten SV 7023 Z-S-P-Kicker erspielten sich gegen sein Team in Zemendorf schon vor der Pause Chance um Chance. Der Trainer erkannte seine Elf kaum wieder und leistete Schwerarbeit in Sachen Coaching an der Seitenoutlinie.

Genützt hat es schlussendlich wenig, denn die (verdiente) Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden. Schattendorf-Kapitän Alex Bernhardt verhinderte in einigen Situationen noch, dass der Aufstiegskandidat SVS in ein Debakel schlitterte.

„Für mich ist es schwierig eine Antwort zu finden. Es war ein kollektives Versagen. Unerklärlich ist, dass wir trotz zweier Motivationsschübe, wie unser rasches Führungstor und dem verschossenen Elfer des Gegners, nicht die gewohnte Leistung abrufen konnten“, so Bernhardt.

„Wir müssen schleunigst  in die Spur kommen“

 

Jetzt heißt es wohl diese Niederlage zu analysieren und die Fehler auszumerzen, will man im Meisterkampf „modern“ bleiben. „Die Meisterschaft geht in die entscheidenden Wochen und wir müssen schleunigst wieder in die Spur kommen. Es ist wird wichtig sein, dass wir in jeder einzelnen Einheit an die Leistungsgrenze gehen, um unser Ziel zu erreichen“, apelliert Bernhardt an seine Mannschaftkollegen.

Da aber die Konkurrenz auch nicht unbedingt durch Konstanz glänzt, ist in der Tabelle nicht viel passiert für den SVS. Bernhardt: „Das war auch das einzige Positive an diesem Wochenende. Fakt ist aber, dass wir uns gegen zweikampfstarke Teams schwerer tun. Es wird auch wichtig sein, jetzt einmal eine ,dreckige' Partie zu gewinnen. Dass wir Fußballspielen können, haben wir oft bewiesen.“ Beweisen kann das die Mannschaft am Freitag um 19.30 Uhr gegen Draßmarkt.