Erstellt am 14. März 2012, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Österreichs Nationalspieler brilliert in Deutschland mit Laufwerten, die ihm viele immer noch nicht zutrauen.

Beim deutschen Bundesligisten Mainz 05, wir reden vom Brötchengeber des Baumgartner Fußballprofis Andy Ivanschitz, wird zufrieden durchgeatmet: Durch das 2:1 gegen Nürnberg rangieren Ivanschitz und Kollegen am elften Tabellenplatz.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir die wichtigsten Spiele gegen Freiburg, Kaiserslautern und Nürnberg gewonnen haben. Wir können zwar jetzt ruhiger arbeiten, aber wir wollen den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern“, so der 28-Jährige, der nach seinem grippalen Infekt immerhin 20 Minuten mitwirken konnte.

„Ausruhen kommt aber nicht in Frage“, betont Andy, „im Gegenteil, wir müssen in den kommenden zwei Spielen in Augsburg und gegen Hertha hoch konzentriert bleiben.“

Europa-League-Qualifikation  bedarf einer Riesenserie

 

Die Mainzer liegen neun Runden vor Schluss nur noch fünf Punkte hinter Hannover 96, die derzeit auf dem ominösen siebenten Platz stehen, der möglicherweise die Qualifikation für die Europa League bedeuten würde. „Das ist in Mainz überhaupt kein Thema, niemand spekuliert damit. Nur wenn wir eine Riesenserie hinlegen, könnte sich das noch ausgehen“, bremst der Nationalspieler.

Das Sportdatencenter der Bild-Zeitung lieferte übrigens interessante Details. Ivanschitz war etwa in dieser Bundesligarunde der mit Abstand schnellste Spieler. Seine Maximalgeschwindigkeit betrug 34,38 km/h und er war damit Sprintkönig vor dem Augsburger Matthias Ostrzolek (33,84) und dem Nürnberger Philipp Wollscheid (33,73). Auch bei der Durchschnittsgeschwindigkeit (8,39 km/h) landete Ivanschitz im absoluten Spitzenfeld.