Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Trotz der Neuberger Proteste nach dem 2:2 gegen Marz sieht Schiedsrichter Paul Pethö keinen Regelbruch.

Der Marzer Ausgleich von Kevin Sinawehl in der Nachspielzeit des BVZ-Burgenlandligaspiels in Neuberg ließ die Wellen hochgehen. Folgende Szene führte zum Gegentor: Neuberg war im Mittelfeld im Ballbesitz, Schiedsrichter Paul Pethö unterbrach, da Neubergs Tomislav Liber am Boden lag.

„Vagner ist mit dem Rücken zum gegnerischen Tor gestanden und wurde von einem Marzer Gegenspieler bedrängt“, meinte Paul Pethö. In Neuberg sah man, dass Vagner alleine aufs Tor gelaufen wäre. Pethö: „Er war nicht alleine, sonst hätte ich sicher weiterspielen lassen.“ Mit einem Schiedsrichterball auf Höhe der Mittellinie wurde das Spiel fortgesetzt. Neubergs Obmann Martin Konrad: „Eigentlich spielt man den Ball zurück, aber Herr Dusek hat sich etwas geleistet, was es nicht geben kann und nicht geben darf.“ Für Schiri Pethö lag aber kein unfaires Verhalten der Marzer vor.

„Beide Teams hätten um den  Ball kämpfen können“

 

Pethö: „Beide Seiten haben gesagt, dass der Ball eigentlich ihnen gehört. Bei einem Schiedsrichterball sollte in so einem Fall natürlich um den Ball gekämpft werden.“ Marz erarbeitete sich aus dieser Aktion einen Eckball. Dieser brachte nichts ein. Den zweiten Eckball nutzte Sinawehl zum 2:2. Konrad: „So eine Elf hat in der Liga nichts verloren.“ Marz’ Sportlicher Leiter Daniel Schmidl hat eine klare Meinung dazu: „Wenn Neuberg von sportlicher Fairness spricht, sollten sie bedenken, dass sie im Glashaus sitzen. Sie sollen nur das letzte Meisterschaftsfinish (Anmerkung: 2:4-Heimniederlage gegen Purbach) Revue passieren lassen. Es war sicherlich ein Zweifelsfall, ob es sich bei Liber um unfaires Zeitschinden handelte. Ich kann aufgrund der jüngsten Vergangenheit und der Brisanz zu diesem Zeitpunkt des Spieles gut nachvollziehen, dass der Ball, gerade dem SV  Neuberg, nicht zurückgespielt wurde.“