Erstellt am 07. September 2011, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Peter Kaldi, in den letzten Jahren der mit Abstand torgefährlichste Loipersbach-Stürmer, ist länger außer Gefecht.

VON ALFRED WAGENTRISTL

Es war kurz nach der Halbzeitpause im 2. Liga-Mitte-Nachbarschaftsderby Rohrbach gegen den Loipersbach, als der junge Loipersbach-Stürmer-Legionär Peter Kaldi verletzt vom Platz geholt werden musste.

„Nachdem Uwe Tschürtz den Ball ideal für Peter im Lauf weitergescherzelt hatte, wurde er knapp am Strafraum von den Beinen geholt – eine klare rote Karte. Kein Rohrbacher hätte gemurrt, wenn Schiedsrichter Peter Schneider Philipp Mihalits ausgeschlossen hätte, aber nein. Anstatt Rot und Elfmeter gab es Freistoß und nur eine Verwarnung für den Rohrbacher“, analysiert Loipersbach-Trainer Manfred Köck die Situation, als er vor eineinhalb Wochen seinen torgefährlichsten Stürmer für die nächsten Monate verlor.

Ob operiert wird, wird in  zwei Wochen entschieden

 

Kaldi wollte bereits aufs Tor schießen und rechnete nicht mehr mit einem Foul, dementsprechend „unvorbereitet“ kam er dann auch zu Fall und musste das gesamte Gewicht mit seiner Schulter abfangen. Geschockt wurde der als Maler in Loipersbach arbeitende Torgarant mit der Rettung ins Eisenstädter Spital gebracht.

„Zwei Ärzte haben den Bruch begutachtet und vorerst festgestellt, dass eine Operation nicht notwendig ist. Endgültig entschieden wird das aber erst am 22. September. Ich denke, dass ich in der Endphase der Herbstsaison noch in die Meisterschaft eingreifen kann – zumindest hoffe ich das“, so Kaldi zur Situation.

Aufsteiger Loipersbach steht vorerst mit einem Stürmer weniger da. Co-Trainer Rudi Rzucidlo beurteilt die Lage so: „Wir haben wenig Alternativen zu Peter. Zwar haben wir zum Beispiel mit Uwe Tschürtz oder Mario Bauer Alternativen, doch beide sind keine Goalgetter wie Peter. Die Lage wird ernst, es gehören dringend Punkte ins Haus.“