Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / In Schattendorf und in Neudörfl traten die beiden „Funktionärslegenden“ Harry Pinter und Walter Horvath zurück.

„Man nützt sich ab“

VON ALFRED WAGENTRISTL

„Jetzt sind es ganze 24 Jahre in einer führenden Funktionärsrolle. Das ist eine lange Zeit und man nützt sich leider auch ab“, resümiert die gute Seele des SV Schattendorf, Harald Pinter, angesprochen auf die Gründe seines Rücktrittes. Der knapp 54-jährige gebürtige Schattendorfer (aber in Forchtenstein lebende) Langzeit-Funktionär, füllte beim BVZ Burgenlandliga-Absteiger mehrere Rollen aus. „Zuletzt war ich neben meiner Schriftführer-Tätigkeit auch Presse- und Platzsprecher. Ich habe es aber sehr gerne gemacht und werde dem SV Schattendorf auch immer treu bleiben. Es wird mein Verein bleiben, nur bin ich ab sofort eben nur mehr VIP-Mitglied und Fan“, so Pinter. „Ich hoffe, dass Wolfgang Grafl mein Nachfolger wird, denn er wäre mit Sicherheit ein Top-Kandidat für diese Aufgaben.“

Der Abstieg des Vereines  spielte keine Rolle

Dass der SVS ausgerechnet in seiner letzten Funktionärs-Saison abgestiegen ist, spielte für seine Entscheidung keine Rolle. „Ich habe dem Vorstand meine Entscheidung mitgeteilt, lange bevor der Abstieg fix war.“

Auch beim SC Neudörfl ist mit Walter Horvath nach 26 Obmann-Jahren ein „Langdienender“ nicht mehr in der ersten Reihe. Bei den Rot-Schwarzen übernimmt Michael Schügerl die Funktion des Obmannes. Horvath selbst bleibt aber in einer Funktion erhalten. Schügerl über die Ziele: „Wir wollen unseren Nachwuchs forcieren und in die Kampfmannschaft einbauen. Dazu soll die Nachwuchsarbeit ein wenig professioneller gestaltet und die wirtschaftliche Situation des Vereines verbessert werden. In der kommenden Saison wird ein Top-Fünf-Platz angestrebt“, so Obamnn Michael „Mike“ Schügerl.