Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

TOP-THEMA. FUSSBALL / Lange wurde intensiv gesucht, jetzt hat Traditionsklub Hirm hoffentlich einen Nachfolger für Attila Kriston gefunden.

Hirm ist fündig geworden

VON DIDI DANK UND

ALFRED WAGENTRISTL

Nach dem Abgang von Torjäger Attila Kriston in die Steiermark waren die Vereinsverantwortlichen des 2. Klasse-Klubs Hirm stetig bemüht, einen gleichwertigen Stürmer-Nachfolger zu finden. Beim 4:0-Testerfolg gegen Tschurndorf schauten Coach Josef Wachtfeitl & Co dem ungarischen Angreifer Attila Dunavecki (20) auf die Beine – der Angreifer konnte gefallen. Obmannstellvertreter Ernst Wegleitner gegenüber der BVZ: „Wir waren mit seinem Auftreten zufrieden. Es werden noch letzte Formalitäten abgewickelt, aber dann ist der Transfer im Trockenen.“ Dunavecki stellte sich am Eisenstädter Kunstrasen gleich mit drei Toren ein. Der 1,90 Meter große, in Sopron wohnhafte, Offensivmann verfügt über einen starken linken Fuß und eine gute Technik.

Wöhl: „Wir hoffen, es wird  ein Langzeit-Legionär“

Es wird sich aber erst weisen, ob er auch wirklich in die Fußstapfen von Kriston treten kann.

Funktionär Christian Wöhl jedenfalls ist zuversichtlich: „Dass der Bursche eine hervorragende Einstellung zum Sport hat und charakterlich in Ordnung ist, hört man in Sopron von allen Seiten. Wir hoffen, dass er sich so wohlfühlt und uns auch weiterhelfen kann, wie die Ungarn-Legionäre aus der Vergangenheit: Csaba Garai, Lajos Magyar oder ähnliche Kaliber.“

Des Weiteren wurde der Zugang von Markus Braunöder vermeldet. Der 38-Jährige war zuletzt in der 2. Liga Mitte beim SV Sigleß unter Vertrag. Der aus Krensdorf stammende Defensivmann soll die Defensivabteilung stärken und kam relativ überraschend zum Titelanwärter. Wöhl: „Er kann junge Leute führen und hat schon vieles im Fußball erlebt. Ich könnte mir gut vorstellen, wenn der Trainer es so möchte, dass er ein verlängerter Arm von Josef Wachtfeitl am Spielfeld sein könnte.“