Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Ungleiche Sturmwelt. 2. LIGA MITTE / Während die Sauerbrunner Stössl-Strondl nicht harmonierten, lief es für das Schattendorfer Duo glatt.

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VON CHRISTIAN PÖLTL

Im Aufeinandertreffen zwischen Schattendorf und Bad Sauerbrunn standen die beiden Sturmduos vor Spielbeginn besonders im Blickpunkt. Auf der einen Seite „der alte Mann und der junge Wilde“ Robert Bausz und Jakob Trobollowitsch , auf der anderen das Zweiergespann Edi Stössl-Dominik Strondl, über das man ohnehin nicht viele Worte verlieren muss. Das Gipfeltreffen brachte mit den zwei Schattendorfern einen klaren Punktsieger. Speziell Jakob Trobollowitsch war laut Trainer Kurt Hoffer „der überragende Mann auf dem Feld, da er nicht nur als Torschütze, sondern auch als Assistgeber glänzte.“ Der junge Kirchschlager, der zuvor auch unter Didi Kühbauers Fittichen bei den Admira Amateuren kickte, harmoniere mit Oldie Bausz ausgezeichnet. „Die beiden waren der entscheidende Faktor im Spiel“, freut es Coach Hoffer ganz besonders. Auf Sauerbrunner Seite stotterte der Sturmmotor jedoch noch. Zwar durfte sich „Bomber“ Edi Stössl über seinen Premierentreffer freuen, in Summe wollte den beiden Goalgettern jedoch kaum Zählbares gelingen.

Sauerbrunner Sturmduo  harmonierte noch nicht

„Die beiden sind gute Typen, haben auch bemüht gearbeitet, aber sie hatten einfach nicht ihren besten Tag“, möchte Sauerbrunns Trainer, Heinz Kremser, die Flaute nicht überbewertet wissen. Dennoch wirkte Strondls vergebener Sitzer, als er Goalie Bernhardt samt Tor überhob, symptomatisch für den Sauerbrunner Sturmuntag.

Duellverlierer. Den Sauerbrunner „Bombern“ Edi Stössl und Dominik Strondl gelang wenig. Strondl (r.) sucht noch die Schussstiefel, mit denen er sich zur Horitschoner Zeit erfolgreich gegen Flo Kremser duellierte.