Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Uwe Bolterauer Dritter in einer Hitzeschlacht. TRIATHLON / Der 41-jährige Neudörfler schlug sich bei den Österreichischen Meisterschaften hervorragend.

Uwe Bolterauer schlug sich in Podersdorf hervorragend und belegte bei extrem hohen Temperaturen den dritten Platz.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON ALFRED WAGENTRISTL

Vorige Woche – es war die heißeste Woche des Jahres – trugen die Ironman-Triathleten ihre Österreichischen Meisterschaften in Podersdorf aus.

Pünktlich um 7 Uhr früh, starteten mehr als 1000 (!) Teilnehmer in den 28° warmen Neusiedler See. Rund 200 der 1000 Teilnehmer gingen über die volle Ironman-Distanz – mit dabei auch der Neudörfler Altersklassen-Triathlet und frühere Spitzenmotorrad-Fahrer Uwe Bolterauer.

Bolterauer wuchs beim  Laufen über sich hinaus

Nach dem kräfteraubenden Schwimmen und Radfahren im windigen (zum Leidwesen der Athleten aber auch schattenfreien) Nationalpark-Neusiedlersee wechselte der Neudörfler als 39. in die Laufschuhe. Das Thermometer zeigte zu Beginn des Marathons, der in die gefürchtete „Podersdorfer-Hölle“ führte, bereits 34°C .

Bolterauer konnte, ähnlich wie vor rund acht Wochen in Klagenfurt, beim Laufen noch einmal über seine Grenzen hinauswachsen und mit einer Spitzen-Marathonzeit (nur 13 Athleten waren schneller als der 41-Jährige) sensationellerweise noch bis auf Platz 17 vorlaufen.

Das bedeutete die Bronzemedaille bei den Österreichischen Meisterschaften AK40. Bolterauer lief sogar als achtschnellster Österreicher ins Ziel. Wie schwierig die Bedingungen waren, zeigte auch die Tatsache, dass nur 134 der Ironman-Starter das Ziel sahen.