Erstellt am 18. April 2012, 00:00

Verwirrendes Gelb-Rot. 2. LIGA MITTE / Schiedsrichter Zinkl brachte sich in Forchtenstein selbst in eine undurchsichtige Situation.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON MICHAEL HEGER

„Bis dahin hat er sehr gut gepfiffen, aber die Gelb-Rote für Levente Schultz war aus meiner Sicht mehr als kurios.“ So lautete das Urteil von Forchtenstein-Trainer „Peggy“ Fleck über die Entscheidung von Schiedsrichter Harald Zinkl in Minute 59 des Spiels Forchtenstein gegen Rohrbach.

Zunächst Vorteil, dann  doch nicht und Ausschluss

Rohrbach-Trainer Christoph Stifter zu der strittigen Aktion: „Zunächst entschied Zinkl auf Vorteil für unser Team, pfiff dann jedoch ab. Levente wollte den Freistoß schnell abspielen, sah dafür Gelb-Rot und auf einmal gab es Freistoß für Forchtenstein.“

Alle waren sich einig, dass dies eine mehr als strittige Entscheidung war und auch Zinkl zweifelte scheinbar an sich selbst, denn nach übereinstimmenden Berichten der Trainer konnte er danach nicht mehr an seine zuvor gezeigte Leistung anschließen. Kurios dabei ist auch noch, dass Zinkl im Spielbericht als Grund für die zweite gelbe Karte ein Foul angegeben hat.

Schultz fällt nun gegen  Lackenbach aus

Was natürlich erschwerend hinzu kommt ist, dass Schultz nun im wichtigen Spiel gegen den Abstieg gegen Lackenbach, aufgrund seiner Sperre, ausfällt. Trainer Christoph Stifter: „Das tut natürlich sehr weh.“

Ebenfalls gesperrt ist Abwehrspieler Helmut Moser, der eine von sieben gelben Karten, die Zinkl gegen Rohrbacher Spieler verteilte, sah und somit aufgrund der fünften Gelben in der laufenden Saison gesperrt ist.

Umstritten. Schiedsrichter Harald Zinkl unterlief in Forchtenstein ein grober Schnitzer.