Erstellt am 14. November 2012, 00:00

Viel Wirbel beim ASV. Unstimmigkeiten / Beim Spiel Purbach gegen Draßburg sorgte beim Stand von 0:0 ein nicht gegebener Mihalits-Treffer für Diskussionen.

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Von Alfred Wagentristl

FUSSBALL / Am Freitag unterlag der bestplatzierte BVZ-Burgenlandliga-Klub unseres Bezirkes – der ASV Draßburg – in Purbach mit 1:2. Eine Niederlage gegen die mit namhaften Spielern im Kader gespickte Truppe von Günther Schiffer ist keine Blamage, doch auf welche Art und Weise die Pleite entstanden ist, hat viele Funktionärs-Gemüter der Rotpuller-Elf zum Kochen gebracht.

Was war passiert? Beim Stand von 0:0 zirkelte Herbert Mihalits den Ball über die Mauer, der kurz vor der Linie aufgesprungen ist und von Purbach-Goalie Leo Höppel via Querlatte dann gefangen wurde. Schiedsrichter-Assistent Roman Freismuth („Der Ball war klar hinter der Linie“) zeigte Schiedsrichter Peter Schneider sofort Tor an, doch dieser zweifelte. „Aus meiner Perspektive war es nicht ganz klar zu erkennen“, meinte der Referee. Nach Spielunterbrechung und Rücksprache mit dem Assistenten entschied Schneider auf kein Tor. Warum? „Roman Freismuth sagte mir, dass der Ball einen Meter hinter der Linie war. Das war für mich unglaubwürdig, weil dann der Tormann, der hinter dem Ball war, schon im Netz hätte liegen müssen. So habe ich dann auf kein Tor entschieden. Möglicherweise war es ein Fehler – und wenn es einer war, dann tut es mir natürlich leid“, so Schneider. Tormann Höppel ist sich sicher, „dass der Ball nicht hinter der Linie war“. Viel Diskussion also um den Vorfall, der den Spielverlauf definitiv beeinflusste, wobei ASV-Sektionsleiter Jochen Illedits nach dem 1:2 auch anmerkte: „Man muss auch sagen, dass wir nicht gut gespielt haben.“

Schiri Peter Schneider zog sich bei seinem Abschiedsspiel den Unmut der Draßburger zu.