Erstellt am 22. Juli 2015, 09:18

von Manuel Takacs

Vier neue Legionäre. Am letzten Tag der Transferzeit holte der ASV Draßburg Antonio Hrncevic, Tamas Eisenberger und Erik Zacek.

Ernst Baumeister ist derzeit Trainer beim ASV Draßburg in der Burgenlandliga.  |  NOEN, Wagentristl

BVZ Burgenlandligist Draßburg tauschte in der Übertrittszeit alle Legionäre aus und ersetzte diese durch drei neue. Ivan Horvath, Anto Gudelj und Stjepan Stubican sind Geschichte. Die Verpflichtung von Alen Gluhak von Erste Liga-Absteiger Hartberg zur Truppe von Josef Kühbauer stand bereits fest.

Kurz vor Transferschluss 2x zugeschlagen

Am letzten Tag der Sommertransferperiode holte Präsident Christian Illedits den Kroaten Antonio Hrncevic und den ungarischen Youngster Tamas Eisenberger an Bord. Hrncevic wechselt vom kroatischen Zweitligisten Segesta Sisak in den Bezirk. Der 31-jährige Angreifer kann mehr als 60 Erstliga-Einsätze für NK Osijek und Inter Zapresic vorweisen.

In der zweithöchsten kroatischen Liga spielte Hrncevic über 90 mal für Segesta Sisak, Vinogradar und Sesvete. „Von ihm erwarten wir uns die notwendige Durchschlagskraft im Angriff und Tore“, sagt Präsident Christian Illedits, der die Transfers selbst unter Dach und Fach brachte.

Eisenberger und Zacek sind für die Zukunft

Als Verpflichtungen für die Zukunft bezeichnet der Klubboss die Youngsters Tamas Eisenberger und Erik Zacek. Eisenberger ist 21 Jahre alt und kommt von Lombard Papa. „Wir wollen ihn behutsam aufbauen und ihm die Zeit geben, dass er sich bei uns eigewöhnt“, berichtet Illedits, der mit Zacek noch einen zweiten Youngster verpflichtete. Er kommt vom niederösterreichischen Klub Stripfing. Dort kam der junge Spieler nur in der Unter 23 zum Einsatz. Der jungen Mittelfeldspieler genoss seine Ausbildung in der Fußballakademie Brünn.

„Wir haben in der Sommerübertrittszeit einerseits Spieler verpflichtet, die uns aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Leistungsniveaus auf Anhieb helfen sollten, und welche, die für die Zukunft wichtig werden könnten. Ob wir mit unserer Transferpolitik zufrieden sein können, werden wir erst sehen, wenn Punkte zu vergeben sind“, sagt Illedits. Der Meistertitel ist nicht das primäre Ziel.