Erstellt am 08. August 2012, 00:00

„Viererabwehr nur nicht überbewerten“. 2. LIGA MITTE / Z-S-P möchte mittels einer Systemumstellung den Schritt ins Mittelfeld gehen.

Neuordnung. Die Z-S-P-Spieler David Brandstätter (l.) - hier gegen Sankt Martins Andreas Laffer - und Kapitän Martin Schwentenwein sollen neben Zsolt Nagy die Stützen einer stabilen Viererabwehr sein.  |  NOEN
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VON CHRISTIAN PÖLTL

Der SV Z-S-P bot eine gute Frühjahrssaison, fing sich mit 64 Treffern jedoch die meisten aller 2. Liga-Teams ein. Diese Tatsache sah Trainer Christian Meitz als Anstoß, das altbewährte System mit Libero Zsolt Nagy beiseite zu schieben und auf das Spiel mit einer Viererabwehr umzustellen. In Zukunft wird also auch die Meitz-Truppe auf Raumdeckung setzen.

„Wir setzten diesen Schritt, um defensiv kompakter zu stehen. Bereits in der Vorbereitung konnten wir unsere Gegentore minimieren. Außerdem macht uns das neue System deutlich variabler. Soviel kann man als Zwischenbilanz jetzt schon sagen“, kann Trainer Meitz die positive Resonanz über die ZSP-Entwicklung in der Vorbereitungszeit nur bestätigen, um im selben Atemzug jedoch auch zu beschwichtigen: „Wir sind nun flexibler, da wir auf fast allen Positionen doppelt besetzt sind. Jedoch darf Erfolg oder Nichterfolg nicht nur auf das System reduziert werden.“

Die Abwehrreihe scheint das Zemendorfer Spiel möglicherweise auf eine andere Stufe zu heben. „Die Vorbereitungssiege gelangen aber auch allesamt gegen unterklassige Teams“, bremst Kapitän Schwentenwein.

Ernüchterung trat am Montag ein, als man in Draßburg (ersatzgeschwächt) mit einem 1:9 die Heimreise antreten musste.