Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Vom Trainer zum Schiri?. FUSSBALL / Ex-Schattendorf-Trainer René Strobl peilt schon demnächst eine mögliche Karriere als Referee an.

VON DIDI HEGER

Er galt als einer der ehrgeizigsten Fußballtrainer des Burgenlandes, doch das Feuer lodert zurzeit nicht ganz so hoch. René Strobl, ehemals Trainer des SV Schattendorf in der BVZ Burgenlandliga, ist „müde“, als Klubtrainer zu arbeiten. Der Grund, warum der 38-jährige Deutschkreutzer seine Visionen verloren hat, ist fast absurd.

Eine Bombensaison war  ausschlaggebend für Strobl

Ausschlaggebend war vermutlich die letzte Saison als Trainer des SC Trausdorf, die regelrecht sensationell für den 2. Liga Nord-Klub verlief. „Wir übertrafen zweifelsohne alle Erwartungen mit dem SC in der abgelaufenen Saison. Die Trennung aufgrund von Auffassungsunterschieden in der Kaderplanung tat sehr weh“, so ein enttäuschter René Strobl zur BVZ.

Daher entschloss sich der A-Lizenz-Trainer, die Feldherrenagenden vorerst einmal ruhen zu lassen, um nach Spieler- und Trainerkarriere auch die letzte Facette des Fußballs kennenzulernen. Strobl wird am 25. August den Schiedsrichter-Grundkurs im BFV-Haus in Eisenstadt in Angriff nehmen. „Ich habe die Schiedsrichter während meiner Trainerlaufbahn oft genug kritisiert. Nun möchte ich auch ihre Seite kennenlernen“, lässt Strobl keinen Zweifel daran, dass sein Vorhaben durchaus ernst gemeint ist.

Trainerkarriere trotzdem  nicht auf Eis gelegt

Dass ein 38-jähriger Quereinsteiger keine große Karriere als Referee mehr durchleben kann, ist dem Deutschkreutzer dabei aber bewusst. Außerdem ist das Trainerkapitel sicher nur vorübergehend geschlossen.