Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Weiterentwicklung steht im Mittelpunkt. Regionalliga Ost / Die Vereinsverantwortlichen des SV Mattersburg verzichteten diesmal auf die Verpflichtung von „Gstandenen“.

„Amas“-Coach Heinz Griesmayer (r., mit Tormanntrainer Michael Koch) glaubt, dass alle Kaderspieler das Zeug zum Profi haben.WA  |  NOEN
Von Manuel Takacs

Unspektakulär verlief die Transferzeit bei den Amateuren von Neo-Erstligist Mattersburg. Während Manager Raimund Bachhofer im Vorjahr noch ein Kaliber wie Angreifer Ingo Klemen (von Sollenau gekommen) verpflichtete, hielt man sich in der heurigen Sommerübertrittszeit dezent zurück: Mit Alexander Egger (St. Pölten), Gabriel Bayer (Stadlau), Marko Markovic (Purbach) und Stürmer Florent Thaci (Kottingbrunn) wurden junge hungrige Akteure an Bord geholt. Zudem sollen die Akademie-Kicker Dominik Schiefer, Martin Drobits, Sascha Kumnig, Christian Por und Thomas Köller an den Erwachsenenfußball herangeführt werden. „Ich bin mit dem jetzigen Kader sehr zufrieden. Ich kann nur immer wiederholen, dass wir zuständig sind, junge Spieler für die erste Mannschaft auszubilden. Wir glauben, dass alle Kaderspieler das Zeug dazu haben. Ziel ist es, die jungen Spieler weiterzuentwickeln“, erklärt Trainer Heinz Griesmayer.

Neo-Stürmer Thaci  hat bereits aufgezeigt

Wenn man die bisherigen vier Tests der Mattersburg Amateure genauer betrachtet, stach bei den Torschützen unter anderem ein Name ins Auge: Florent Thaci. Der vom niederösterreichischen Landesligisten ASK Kottingbrunn geholte Offensivspieler ist 17 Jahre jung, war aber bei seinem Ex-Klub kein Stammspieler. „Er wurde uns empfohlen, haben ihn beobachtet und er hat uns überzeugt. Für sein junges Alter ist Florent körperlich sehr weit entwickelt, hat den nötigen Biss und einen Torriecher. Ich hoffe, dass er so weitermacht“, lobt Manager Raimund Bachhofer, der derzeit im Urlaub in Italien weilt, seinen Neuzugang.

Griesmayer kennt  Tatar schon lange

Die Zusammenarbeit zwischen Profi- und Amateurteam funktioniert laut Coach Heinz Griesmayer übrigens sehr gut: „Ich kenne Alfred Tatar schon sehr lange. Wir sprechen uns ab. Da gibt es keine Probleme.“ Welche Kaderspieler aus dem Profibereich am Spieltag den Amateuren zur Verfügung stehen werden, soll Griesmayer vor dem Abschlusstraining erfahren, bei dem jene Profis dabei sein sollen.