Erstellt am 11. Juni 2014, 14:32

von Fritz Hauke und Michael Weller

Wichtige Lehren aus Atzenbrugg. Lyoness Open /  Markus Habeler verpasste beim Österreich-Event der European Tour zwar den Cut, konnte aber gute Schlüsse ziehen.

Star-Treffen. Golfclub Föhrenwald-Pro Fredrik Magnusson, Miguel Ángel Jiménez und der Neudörfler Markus Habeler tauschten ihre Erfahrungen bei den Lyoness Open in Atzenbrugg aus.  |  NOEN, zVg/privat

Größer wird‘s nicht – die Lyoness Open in Atzenbrugg sind das Top-Ereignis in der heimischen Golfszene. Unter den Stars des Greens war auch ein junger Amateur aus dem Bezirk Mattersburg: Markus Habeler, amtierender Clubmeister des GC Föhrenwald, durfte bei den „Großen“ abschlagen. Der Youngster hatte für dieses Turnier eine Wildcard erhalten – und durfte erstmals bei einem Event dieser Größenordnung mitmischen.

Für den Neudörfler war das Ergebnis sekundär. Habeler: „Es ging mehr darum, Erfahrung zu sammeln und sich von den Profis etwas abzuschauen.“ Und auch wenn er den Cut mit zwei 79er-Runden (Platz 118) verpasst hat – der Föhrenwalder nimmt viel mit: „Es war sehr motivierend. Ich habe gemerkt, dass ich nicht so weit weg bin, wie vermutet. Von der Länge der Schläge bin ich gut dabei. Profis machen auch Fehler – der Unterschied ist, dass sie sich beim nächsten Schlag wieder zurückkämpfen“, so Habeler.

"Es war sehr motivierend. Ich habe gemerkt, dass ich nicht so weit weg bin, wie vermutet.“

Das war im Diamond Country Club auch bitter nötig. „Der Platz war verdammt schwer, das Grün war für European-Tour-Verhältnisse sehr langsam.“

An der Seite von Markus Habeler stand, während des gesamten Turniers, ebenfalls ein Föhrenwalder. Head-Pro Fredrik Magnusson unterstützte ihn, so gut es ging. „Ich verstehe mich mit ihm auch abseits des Platzes sehr gut. Damit habe ich zwei Bereiche abgedeckt. Er kennt sich mit Golfen aus und war auch so mein Ansprechpartner“, erklärt Habeler.

Gemeinsam mit Magnusson gelang dem Youngster ein Schnappschuss mit Publikumsliebling Miguel Ángel Jiménez alias „The Mechanic“. Habeler: „Er ist ein absolut entspannter Typ. In der Öffentlichkeit wird oft das Bild vermittelt, dass er nur am Platz kommt, seine Runde spielt und wieder geht. Aber das stimmt nicht. Jimenez ist auch nach der Runde noch auf der Range und trainiert.“