Erstellt am 02. März 2016, 05:44

von Martin Plattensteiner

Wie stellt man den Favoriten das Bein?. Der SV Mattersburg ist sowohl in der Altersklasse U14 als auch U16 heißer Anwärter auf den Landesmeister.

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Mattersburgs U14-Trainer Markus "Max" Schmidt hat das Saisonziel klar definiert. „Wir wollen den Landesmeistertitel verteidigen“, gab er schon vor dem ersten Rasentraining die Devise aus. Seine Truppe ist in der Leistungsliga klarer Favorit – schon im Vorjahr hatten die Grün-Weißen so gut wie keinen ernstzunehmenden Gegner. Auch das Finale war 2015 eine lockere Sache – Güssing wurde mit 10:1 abgeschossen. Auch heuer sieht es nach einem Mattersburger Durchmarsch aus. Ist diese Truppe im Burgenland von irgendjemanden zu stoppen? Dass es klappen kann, zeigten vor drei Wochen die U14-Kicker der Spg S-P-S (Sigleß, Pöttsching, Bad Sauerbrunn) als sie in der Vorrunde zur Futsal-Landesmeisterschaft im Gruppenspiel den SVM-Favoriten mit 2:0 bezwangen. Natürlich sah es dann später anders aus. Bei der Futsal-Endrunde machten die Schmidt-Youngsters dann Ernst und siegten 3:2. Dennoch waren die Ergebnisse knapp. Vermeintlich kleinere Gegner zeichnet mitunter aus, dass sie außergewöhnlich talentierte Spieler in ihren Reihen haben. Fünf oder sechs Akteure können da schon auf oder über Augenhöhe mit den SVMlern sein. Was dann aber am Rasen zählt, ist die Quantität an Qualität sowie die Bündelung der Kräfte. Beides ist in Mattersburg möglich – die U14 verfügt über einen ausgezeichneten Kader, wo auch die Nummern 13 oder 14 locker Partien entscheiden können. Dazu kommt, dass in der Akademie traineirt wird, wo optimale Bedingungen vorgefunden werden.

Die Akademie-Spieler sind die Trümpfe

Dass der Favorit sehr wohl verwundbar ist, zeigten im Juni 2015 die U16-Jungs der Sp ABS (Stegersbach). Sie rangen den Mattersburgern ein 1:1-Remis ab und gewannen das anschließende Penaltyschießen. Das Plus der Grün-Weißen ist, dass sie auch über alle AKA-Spieler, die für den SVM gemeldet sind, verfügen können. Im „Normalfall“ kommen diese während der Meisterschaft gar nicht zum Einsatz. So kann man dann qualitativ noch einige Schäufchen nachlegen. Das Minus: Wenn die AKA-Kicker den Kader aufpeppen, herrscht ein anderes taktisches Konzept, die Truppe ist dann nicht so eingespielt wie während der Meisterschaft. Die Mattersburger stellen in der Leistungsliga sowohl eine A- als auch B-Truppe. Der Auftakt erfolgt am 19. und 20. März.