Erstellt am 16. Dezember 2015, 07:49

Zwei Rocks-Gesichter. 2. Bundesliga/Cup / Nach dem Erfolg im Flyeralarm-Cup gegen Wiener Neustadt setzte es eine Meisterschafts-Pleite in der Bundeshauptstadt. BASKETBALL / Die Mattersburg Rocks haben eine ereignisreiche Woche hinter sich.

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Die Mattersburg Rocks haben eine ereignisreiche Woche hinter sich. Bereits am Dienstag gastierte man im Flyeralarm-Cup bei den Blue Devils Wr. Neustadt und setzte sich verdient mit 79:61 durch. Speziell in der ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe – mit besonderem Fokus auf die Defense (28:28).

Im dritten Viertel fand dann Hannes Artner seinen Rhythmus und avancierte zum Matchwinner: Nachdem der Ex-Gunner in den ersten 20 Minuten punktelos blieb, steuerte er alleine im dritten Quarter satte 15 Zähler bei und brachte seine Farben somit auf die Siegerstraße. Nur vier Tage später waren die Rocks bei den Basket Flames aus Wien zu Gast und mussten sich im Bundesliga-Alltag den Heimischen geschlagen geben.

Die Flames revanchierten sich mit einem 76:66 für die Niederlage in der Vorwoche und fügten dem BKM die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen zu. Die Hausherren fanden von Beginn weg gut ins Spiel und sicherten sich bereits im ersten Viertel eine Sieben-Punkte-Führung.

Die Wiener waren zumeist überlegen und führten zu Beginn des letzten Abschnittes bereits um über zwanzig Punkte – schließlich bewiesen die Burgenländer doch noch Moral, angeführt von Hannes Artner wurde nun die Offense besser und drei Minuten vor dem Ende gelang es, den Rückstand auf acht Zähler zu verringern.

Am Samstag folgt die letzte Partie vor der Winterpause. Dann treffen die Rocks in Salzburg auf die BBU.

Erster Einsatz für neuen Rocks-Center

Aufgrund der langen Verletztenliste sowie der privaten Situation bei Corey Hallett (seine Frau Viktoria erwartet Nachwuchs) und der beruflichen bei Sebastian Pinterits wird die Personaldecke unter dem Korb für die Rocks dünn. Aus diesen Gründen verpflichtete Manager Luki Hrdlicka den 2-Meter-Center Krisztian Bakk aus Sopron. Der 21-jährige stand bereits im U20-Nationalteam der Ungarn. „Wir freuen uns, dass es so rasch geklappt hat und sind überzeugt, dass er gut zu uns passt“, so Hrdlicka.

Trotz der fehlenden Trainingseinheiten stand Bakk gegen die Basket Flames bereits im Kader.