Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

1B sucht weiter nach einem Hafner-Ersatz. REGIONALLIGA OST / Wer soll Paul Hafner in der 1B vertreten? Gegen Bad Vöslau wurde nun ein möglicher Nachfolger getestet.

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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

Großaufgebot auf der Parndorfer Betreuerbank im Test gegen Bad Vöslau. Nicht nur Cheftrainer Paul Hafner und sein Assistent Christoph Tischler waren zugegen. Nein, auch 1B-Coach Franz Ziniel und 1B-Sektionsleiter Hubert Kremener wohnten der Partie bei. Das Ganze hatte einen Grund und der hieß Marek Kostolany. Der 29-jährige slowakische Defensivmann und Sohn eines berühmten Parndorfer Legionärs aus vergangenen Tagen wurde unter die Lupe genommen. Wieso gerade in einem Spiel der Einsergarnitur? „Wir wollten sehen, wie gut er bei einem starken Gegner zur Geltung kommt“, erläuterte Hafner, der natürlich Kostolany auch als mögliche Alternative für seine Mannschaft geprüft hatte. Aber mittlerweile ist die Sache wieder Schnee von gestern. Kostolany sagte ab und nahm ein lukrativeres Angebot aus der 1. Klasse Ost in Niederösterreich an. Er wechselte zum ASK Mannersdorf, somit geht die Suche bei den Parndorfern weiter.

Julian Salamon feierte sein  Comeback mit einem Tor

 

„Ich bin guter Dinge, dass wir noch einen Hafner-Ersatz finden. Diese Woche werden zwei weitere Kandidaten getestet“, so Kremener.

Mit den aktuellen Tests zeigte sich Hafner sehr zufrieden. Gegen Waidhofen an der Thaya, einen niederösterreichischen Landesligisten, siegten die Parndorfer mit 6:1. „Wir hatten einfach den stärkeren Kader, das hat man nach den vielen Auswechslungen in diesem Spiel gesehen“, resümierte der Cheftrainer. Gegen Bad Vöslau tat sich Parndorf um eine Nuance schwerer, allerdings hatte der Gegner auch hier nichts zu melden. Mit 4:0 besiegte der SC/ESV den Klub von Trainer Wilhelm Kreuz, einen der vier Treffer erzielte dabei Julian Salamon. Erstmals seit dem 2. September bestritt der Stürmer wieder ein Match für seine Farben. Ein Seitenbandriss setzte Salamon außer Gefecht, „nun ist er endlich wieder fit“, durfte sich Hafner freuen. Der Beinahe-Namensvetter Manuel Salomon steht nach seinem Kreuzbandriss, den er sich zu Saisonbeginn zugezogen hatte, übrigens wieder im Lauftraining. Und der wiedergenesene Goalie Michael Unger (Handbruch) hatte nun auch schon zwei Testeinsätze.