Erstellt am 18. Februar 2015, 09:29

von Rupert Kandlbauer

Domino-Effekt beim UFC Weiden. Der UFC Weiden will durchstarten und geht mit neuem Elan in die Frühjahrsrunde.

Aufschwung. Vier Weidener Spieler wollen an den Ball, symbolisch für die Aufbruchstimmung in Weiden.  |  NOEN, Rupert Kandlbauer

Vor knapp vier Monaten stand der UFC Weiden nach dem Rücktritt des gesamten Vorstandes vor einem Scherbenhaufen, keiner wusste genau, wie es weitergehen solle, allein Sektionsleiter Markus Millner mit seinen Stellvertretern hielt den Spielbetrieb aufrecht.

Weidens Bürgermeister Wilhelm Schwartz wollte, wie er damals sprichwörtlich sagte „ den Verein nicht den Bach hinunter gehen lassen“ und stellte sich, nach einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, als Obmann zur Verfügung. Bei der Weihnachtsfeier im Dezember wurden bereits Kandidaten für die Positionen Schriftführer (Roman Buranich) und Kassier (Klaus Danninger) vorgestellt.

Ehemalige Aktive meldeten sich zurück

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 5. Februar mit enorm hoher Beteiligung wurde der gesamte Vorstand, einschließlich einem aus dem Hut gezauberten Obmann- Stellvertreter (Mario Marek) einstimmig gewählt. Bereits nach der Wahl spürte man die positive Stimmung, welche sich unter den Mitgliedern verbreitete, davon wurden auch ehemalige aktive Fußballer des UFC infiziert und diese meldeten sich wieder zurück zum Kader der Kampfmannschaft.

Auch der neu gewählte Vorstand war in seiner bisherigen Amtszeit nicht untätig und beschloss bei seiner ersten Sitzung eine Veranstaltung im März durchzuführen, nämlich einen „Sautanz“. Beim Training herrscht ein reger Betrieb, jeder will beim Neuanfang mit dabei sein, Euphorie macht die Runde, beim Testspiel in Neusiedl waren 50 Schlachtenbummler dabei. Nun ist man in Weiden fest überzeugt, dass der ersehnte Aufstieg im Frühjahr geschafft wird. Der erste Stein dieses Domino-Effekts war Bürgermeister Wilhelm Schwartz.