Erstellt am 28. September 2016, 09:36

von Martin Plattensteiner

Aufsteiger Andau überrascht weiter. Coach Christoph Tischler führt die Andauer in Spitzenregionen. Zurzeit auf Rang zwei.

Trainer Christoph Tischler  |  NOEN

Wer hätte das gedacht? Andau mutierte vor zwei jahren zur Fahrstuhlmannschaft. Dem Aufstieg 2014 folgte der prompte Abstieg nur eine Saison später. Mit Christoph Tischler wurde wohl der richtige Mann für die Betreuerbank angeheuert.

Toller Mix aus Andauern und Legionären

Er verstand es sofort, eine funktionierende Mischung aus Einheimischen, Gestandenen, Jungen und Legionären zu finden. Mann muss eben alle Akteure bei Laune halten. „Die Slowaken müssen ebenso trainieren kommen“, unterstreicht der Coach. Spezialabmachereien – wie etwa nur das Abschlusstraining mitzumachen – gibt es in Andau nicht (mehr). Nach dem erneuten Aufstieg wurden einige Schlüsselpositionen neu besetzt, der Kader klug verstärkt. Miroslav Kanuk hütet seit der ersten Runde den Kasten und ist ein starker Rückhalt.

Der Slowake Patrik Sabo passt perfekt zum Sturmduo Peter Durica und Jozsef Ekes. Sabo hat sich gut in Andau eingelebt. „Er bleibt mit den anderen Spielern auch mal schon länger am Platz“, weiß Tischler. Und das nicht nur wegen Trainingssonderschichten, sondern zwecks Zusammenhalt und Geselligkeit. Teambuilding auf andauerisch eben.

So ist auch zu erklären, dass das Team eine eingeschweißte Truppe ist. Diesen Beweis lieferte man am Sonntag ab – mit einem Mann weniger wurde der 0:1-Rückstand gegen Tadten noch in einen 4:2-Sieg verwandelt.