Erstellt am 14. Oktober 2015, 10:52

von Martin Ivansich

Comeback nach drei Jahren Pause. UFC Pama-Legende „Hansi“ Werdenich kehrte gegen Tadten auf den Platz zurück.

Für UFC Pama-Trainer Josef Werdenich war diese Woche Improvisieren angesagt. Er musst gleich mehrere Stammkräfte ersetzten.  |  NOEN, Ivansich

Der UFC Pama musste beim 0:0 gegen den UFC Tadten am Sonntag gleich mehrere Spieler vorgeben.Zu den Gesperrten Juraj Tomasek (fasste zwei Partien aus), Stefan Gruidl (fünfte Gelbe) gesellten sich Andreas Werdenich (verletzt) sowie Filip Moravcik (Spitalsaufenthalt). Im Spiel selbst schwächste sich der UFC dann selbst, indem Christoph Werdenich zum zweiten Mal in dieser Saison die Ampelkarte sah.

Aufgrund der personellen Problematik kam zehn Minuten vor dem Ende der 34-jährige Johann „Hansi“ Werdenich ins Spiel. Der einstige UFC-Torjäger vom Dienst schnupperte dabei erstmals seit drei Jahren wieder Kampfmannschaftsluft.

„Wahrscheinlich ein  einmaliger Auftritt“

Am 6. Oktober 2012 zog er sich beim Ausärtsspiel in Gattendorf einen Kreuzbandriss zu und war seitdem nicht mehr im Kader der Kampfmannschaft. Und beinahe wäre sein Comeback sogar rundum perfekt verlaufen. Seinen tollen Pass konnte Patrik Adamek nicht im Tor unterbringen. „Dennoch waren wir mit dem Punktegewinn am Ende zufrieden. In Anbetracht der Personalnot hat die Mannschaft sehr gut gespielt“, so Manuel Werdenich, Bruder von Johann und Sektionsleiter des UFC.

Dass Hansi Werdenich nun öfter wieder in der Kampfmannschaft spielt, wird aber wohl nicht der Fall sein. „Es war höchstwahrscheinlich eine einmalige Sache wegen unserer personellen Situation“, so Manuel Werdenich.