Gols

Erstellt am 07. September 2016, 10:10

von Martin Plattensteiner

Das zweite Comeback von Andi Preisinger. Der Golser Andi Preisinger brach sich binnen einer Saison zweimal den Mittelfußknochen. Jetzt ist er wieder voll fit.

Routinier Andreas Preisinger gibt nicht auf. Nach zwei schweren Verletzungen binnen einer Saison stand er für den SV Gols wieder am Platz.  |  BVZ

Die Meisterschaft 2015/16 wird Andreas „Andi“ Preisinger nie vergessen. Binnen einiger Monate (September 2015 und April 2016) brach er sich jeweils den rechten Mittelfußknochen. Das Kuriose daran – für den heute 33-jährigen Allrounder waren dies die ersten Verletzungen überhaupt in seiner fast zwei Jahrzehnte dauernden Karriere. „Die Leidenschaft zum Fußballsport hat überwogen“, kommentiert Preisinger die Tatsache, dass er es noch einmal wissen wollte. „Man trägt sechs Wochen Gips, dann sollte alles verheilt sein“, so der Routinier, der zurzeit die fünfte Saison für die Golser die Packler schnürt.

Die Aufbauarbeit ist hart, es dauert lange, bis man wieder ins Mannschaftstraining eingreifen kann. Vor rund einer Woche sah sich Preisinger so weit. „Ich habe Trainer Thomas Schneider gesagt, dass alles passt.“ Dies bestätigt der Coach ebenfalls: „Es war ausgemacht, dass er über den Tag seines Comebacks selber bestimmt.“

Noch ein paar Jahre dranhängen

Aufgegeben hat er nicht, aufhören will er noch nicht. „Ich bin universell einsetzbar und kann der Mannschaft sicherlich noch helfen“, so Preisinger. So gesehen am vergangenen Freitag. Bei seinem ersten Einsatz nach fünf Monaten spielte er durch und nahm aus Sankt Georgen (2:1-Sieg) gleich drei Punkte mit nach Hause.

Früher oder später will er auch ins Trainergeschäft einsteigen. Im letzten Jahr wagte er da schon seine ersten Schritte, die U12 der Golser qualifizierte sich 2015 für das Finale des Coca Cola-Cups. Damit ist jetzt genug. „Familie, Job, Kicken und Trainieren – das ist zuviel“, gibt er zu. „Ich möchte auch Zeit für meine siebenjährige Tochter sowie meinen neun Monate jungen Sohn haben.“

Das Geschehen seines Ex-Vereins Leithaprodersdorf verfolgt er mit Interesse. „Die werden es schwer haben, das Zittern dauert bis zum letzten Spieltag.“