Erstellt am 13. April 2016, 10:24

von Martin Plattensteiner

Der Jumbo-Effekt. UFC Pama trennte sich von Meistermacher Josef Werdenich. Christian "Jumbo" Bauer soll den Abstieg verhindern.

UFC Pamas Meistermacher Josef Werdenich musste Neo-Trainer Christian Bauer Platz machen.  |  NOEN, zVg

Veni, vidi, vici -der Jumbo ist ein Strizzi. Christian Bauer kam direkt von München (Schulausflug) am Sonntag nach Pama, hauchte der im Frühjahr sieglosen Truppe Leben ein und feierte einen 3:1-Heimsieg gegen Winden. 

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Am Dienstag der Vorwoche trafen sich Pama-Sektionsleiter Manuel Werdenich und Bauer beim Regionalliga-Nachtrag in Neusiedl.

Die verkorkste Situation soll verändert werden, erstes und einfachstes Opfer ist dabei stets der Trainer. Vor wenigen Monaten noch war Josef Werdenich der Aufstiegsheld, nun ist er seinen Job los.

Im beiderseitigen Einvernehmen, wie es von der UFC-Klubseite heißt. Die Trennung war alles andere als eine einfache Sache, immerhin funktioniert der Verein nach dem Prinzip der Werdenich-Dynastie. „Wir haben ihm viel zu verdanken“, erklärt Sektionsleiter Manuel Werdenich. Der Ex-Coach selber wohnte auch der Sonntagspartie bei.

 

"Ein schwerer Weg zum Spizenreiter"

Verteidiger Paul Meran zeigte sich mit seinem Ex-Trainer solidarisch und packte seine Sachen. Ein Himmelfahrtskommando für Bauer? „Ich bin überzeugt, dass hier noch etwas möglich ist“, gibt sich der neue Zampano an der Linie kämpferisch. Gegen Winden gaben seine Mannen 150 Prozent und rangen die Riedmayer-Elf nieder.

Thomas Werdenich gab sein Debüt von Beginn weg, Rene Rottensteiner – er kann aus beruflichen Gründen so gut wie nie trainieren – musste ebenfalls ran. Und zu guter Letzt feierte Oldie Johann „Hansi“ Werdenich ein 20-minütiges Comeback.

Am Freitag (19.30 Uhr in Leithaprodersdorf) werden Enthusiasmus-Floskeln wohl wenig helfen. „Ein schwerer Weg zum Spitzenreiter“, so Bauer.